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Olympia-Eiskanal von Igls zum Teil homologiert

Es gibt die Freigabe für den Bob- und Skeletonsport. Im Rodeln muss noch die internationale Trainingswoche stattfinden.

Olympia-Eiskanal von Igls zum Teil homologiert Foto: © GEPA
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Der Olympia-Eiskanal von Innsbruck/Igls hat die internationale Freigabe für den Bob- und Skeletonsport erhalten, im Dezember sind dort Weltcups geplant.

Was den Rodelsport betrifft, bedarf es für die offizielle Freigabe noch Fahrten in der internationalen Trainingswoche im November. Von Seiten des Weltverbandes FIL gilt die Bahn aktuell als "pre-homologiert". Das teilte die Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH (OSVI) in einer Aussendung mit.

Die "Pre-Homologierung" bedeute für den Österreichischen Rodelverband einen zentralen Fortschritt in der Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaften im Februar 2027, hieß es weiters. "Die Passage 13/14 ist jetzt ohne Probleme befahrbar und verzeiht auch einiges", sagte David Gleirscher.

"Von oben bis unten gut fahrbar"

"Es ist von oben bis unten gut fahrbar, das ist einmal das Wichtigste. Die Tatsache, dass aufgrund der Adaptierungen unten raus ein wenig der Speed fehlt, ist gewöhnungsbedürftig", meinte Lisa Schulte. "Die neuen Passagen stellen rodlerisch jetzt kein Problem mehr dar, vorausgesetzt die Linie passt", meinte Thomas Steu.

Skeleton-Nationaltrainer Michael Grünberger erklärte, "der untere, neue Teil ist sehr anspruchsvoll und erfordert eine präzise Linienwahl". Und Bob-Pilot Markus Treichl sagte: "Es freut mich ganz besonders, dass die Bahn wieder für alle Disziplinen freigegeben ist."

Im Vorjahr fanden nur Bobbewerbe statt

Im November 2025 war die Homologierung des um 30 Millionen Euro umgebauten Eiskanals auch im zweiten Versuch gescheitert, der Rodel-Weltcup musste daraufhin abgesagt werden.

Für die Bob- und Skeletonbewerbe gab es eine Freigabe. Auf Wunsch der Aktiven wurden wegen Sicherheitsbedenken die Skeleton-Entscheidungen dann aber ebenfalls gestrichen, die Bob-Entscheidungen fanden statt.

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