Wir sind in einer schwierigen Phase momentan. Es ist wochenlang gut gelaufen, jetzt ist es etwas holprig.
Ex-99ers-Verteidiger Nick Bailen tat dies mit einem Onetimer von der Blauen Linie, im Mittelabschnitt hatten die Capitals mehrere Topchancen auf den Ausgleich. Doch entweder scheiterte man an der eigenen Effizienz oder Goalie Nico Wieser.
Schwierige Phase
Das 1:3 aus Wiener Sicht durch Michael Schiechl war die Vorentscheidung, wenngleich Simon Bourque mit einem weiteren Hammer von der Blauen Linie für eine spannende Schlussphase sorgen konnte.
"Die Jungs sind drangeblieben, wir haben uns zurückgekämpft", stimmt Stewart die gezeigte Moral positiv, "aber wir hatten das letzte Scheibenglück nicht."
Mit der Leistung seines Teams in den letzten beiden Spielen sei er nicht unzufrieden, doch die Ergebnisse stimmen offensichtlich nicht. "Das ist Teil eines Prozesses, die Saison ist lang", beschwichtigt der ehemalige VSV-Meisterspieler.
Er gesteht: "Wir sind in einer schwierigen Phase momentan. Es ist wochenlang gut gelaufen, jetzt ist es etwas holprig. Wir müssen zusammenhalten, dann finden wir unseren Weg wieder."
Wiedererstarkte Salzburger warten
Das ist - zumindest vorläufig - dem nächsten Gegner gelungen: Red Bull Salzburg.
Die "Eisbullen" haben nach der Entlassung von Head Coach Alan Letang alle drei Spiele unter Neo-Trainer Teemu Levijoki in dieser Woche gewonnen, am Sonntag die arg strauchelnden Pioneers Vorarlberg mit 7:2 abgeschossen.
"Mit frischem Wind in den Segeln hat Salzburg nach dem Trainerwechsel gut reagiert", sagt der 54-Jährige. Zu sehr möchte er allerdings nicht auf den ehemaligen Serienmeister schauen, der Fokus liegt auf dem eigenen Spiel.
Stewart: "Wir müssen uns auf uns konzentrieren, unseren Job besser machen. Dann stehen unsere Chancen gut."