Endstand
2:3
1:2 , 0:0 , 1:1
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Grobe Capitals-Fehler: "Wir schenken dem Gegner manchmal Tore"

Wie schon in Linz agieren die Wiener auch gegen den Meister nicht fehlerfrei und gehen neuerlich als Verlierer vom Eis. Coach Mike Stewart versucht Ruhe zu bewahren.

Und täglich grüßt das Murmeltier, ist man im Falle der Vienna Capitals aktuell geneigt zu sagen.

Die Wiener haben nach der selbst verschuldeten Niederlage bei den Black Wings Linz am Sonntagnachmittag gegen die Graz99ers die nächste Niederlage kassiert. Spielbericht >>>

Schon nach 13 Minuten ist die Mannschaft von Head Coach Mike Stewart 0:2 zurückgelegen, bei beiden Gegentreffern fehlte letztlich die defensive Struktur. Sowohl Jakob Lippitsch als auch Maximilian Kirchebner wurden bei ihren Toren alleine gelassen.

"Wir müssen grobe Fehler minimieren. Wir schenken dem Gegner aktuell zu viele Tore, das ist zu viel im Profi-Eishockey", spart Stewart gegenüber LAOLA1 nicht mit Kritik.

Ladehemmung vor dem Tor

Dabei war der Start ins Spiel gar nicht schlecht, in einem frühen Powerplay traf Konstantin Komarek das Außennetz. "Wir sind mit Energie ins Spiel gekommen", war der Cheftrainer mit diesem Aspekt zufrieden.

Auch nach den Gegentoren sah der Austro-Kanadier "mehr als ein paar gute Chancen" seines Teams. Doch vor dem Tor herrscht aktuell eine gewisse Ladehemmung. "Wir müssen einen Weg finden, um mehr Tore zu erzielen", so Stewart.

Wir sind in einer schwierigen Phase momentan. Es ist wochenlang gut gelaufen, jetzt ist es etwas holprig.

Coach Mike Stewart

Ex-99ers-Verteidiger Nick Bailen tat dies mit einem Onetimer von der Blauen Linie, im Mittelabschnitt hatten die Capitals mehrere Topchancen auf den Ausgleich. Doch entweder scheiterte man an der eigenen Effizienz oder Goalie Nico Wieser.

Schwierige Phase

Das 1:3 aus Wiener Sicht durch Michael Schiechl war die Vorentscheidung, wenngleich Simon Bourque mit einem weiteren Hammer von der Blauen Linie für eine spannende Schlussphase sorgen konnte.

"Die Jungs sind drangeblieben, wir haben uns zurückgekämpft", stimmt Stewart die gezeigte Moral positiv, "aber wir hatten das letzte Scheibenglück nicht."

Mit der Leistung seines Teams in den letzten beiden Spielen sei er nicht unzufrieden, doch die Ergebnisse stimmen offensichtlich nicht. "Das ist Teil eines Prozesses, die Saison ist lang", beschwichtigt der ehemalige VSV-Meisterspieler.

Er gesteht: "Wir sind in einer schwierigen Phase momentan. Es ist wochenlang gut gelaufen, jetzt ist es etwas holprig. Wir müssen zusammenhalten, dann finden wir unseren Weg wieder."

Wiedererstarkte Salzburger warten

Das ist - zumindest vorläufig - dem nächsten Gegner gelungen: Red Bull Salzburg.

Die "Eisbullen" haben nach der Entlassung von Head Coach Alan Letang alle drei Spiele unter Neo-Trainer Teemu Levijoki in dieser Woche gewonnen, am Sonntag die arg strauchelnden Pioneers Vorarlberg mit 7:2 abgeschossen.

"Mit frischem Wind in den Segeln hat Salzburg nach dem Trainerwechsel gut reagiert", sagt der 54-Jährige. Zu sehr möchte er allerdings nicht auf den ehemaligen Serienmeister schauen, der Fokus liegt auf dem eigenen Spiel.

Stewart: "Wir müssen uns auf uns konzentrieren, unseren Job besser machen. Dann stehen unsere Chancen gut."

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