Podium für Dujmovits und Payer in Lackenhof

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gibt es im Parallel-Riesentorlauf österreichische Podestplätze zu verzeichnen. Im niederösterreichischen Lackenhof fahren Olympiasiegerin Julia Dujmovits und Alexander Payer auf die Plätze zwei bzw. drei.

Den Sieg bei den Damen sichert sich die Tschechin Ester Ledecka, die Schweizerin Ladina Jenny fährt auf den dritten Rang. Bei den Herren holt sich der Schweizer Nevin Galmarini,mit einem Vorspung von einer Hunderstelsekunde vor Rok Marguc den Sieg.

Karl im Pech

Startnummer 13 hat Benjamin Karl beim Snowboard-Heim-Weltcup in Lackenhof kein Glück gebracht. Der am Fuß verletzte Niederösterreicher verpasste am Freitag beim Renn-Comeback den Einzug ins 16er-Finale als 17. hauchdünn um nur 0,18 Sekunden.

Karl hat sich vier Wochen zuvor bei einem Trainingssturz den rechten Knöchel gebrochen und zwei Bänder gerissen und operiert werden müssen. Dennoch wagte er am Freitag das Renn-Comeback und dieses verlief zunächst im ersten Qualifikationslauf erstaunlich gut. Im zweiten Lauf zeigte sich aber doch die Schwere der Verletzung und letztlich scheiterte der vierfache Weltmeister zur Enttäuschung der zahlreichen Karl-Fans im Ziel sowie seiner Familie denkbar knapp.

"Es ist einerseits gut zu sehen, dass ich das Snowboarden in den Wochen seit der Verletzung nicht verlernt habe. Umgekehrt ist das jetzt schon bitter", sagte Karl im Ziel. "Ein Wimpernschlag dauert auch nicht viel länger", kommentierte er die 18 Hundertstel.

"Wenn der Arzt sagt, dass mein Sprunggelenk für immer kaputt sein kann wenn das Gelenk nochmal bricht und die Schraube ausreißt, das musst du erst mal aus dem Kopf kriegen", erklärte Karl. "Ich hab das aber nicht geschafft."

Sebastian Kislinger schafft es hingegen bis ins Viertelfinale. Der Voitsberger kommt am Ende auf Platz acht. Doppel-Weltmeister Andreas Prommegger erreicht Rang 13, Lukas Mathies Platz 16.

Enttäschung bei gescheiterten Damen

Enttäuscht verließen auch Daniela Ulbing und Sabine Schöffmann den Zielraum. Ulbing scheiterte nach einem Fahrfehler schon im ersten Quali-Lauf, Schöffmann schafft es als Gesamt-23. nicht ins 16er-Finale.

"Ich bin schlecht gefahren", gestand die Kärntnerin, die diesen Winter schon einen Weltcup-Slalom gewonnen hat. "Es war aber auch ein typisch österreichischer Lauf mit weiten Torabständen. Damit komme ich anscheinend nicht zurecht. Eigentlich ist das Finale Pflicht. Das ist jetzt ziemlicher Müll."

Jemima Juritz kommt als 20. ebenfalls nichts unter die besten 16.

Ina Meschik und Claudia Riegler haben es dagegen ins 16er-Finale geschafft, sie belegen letztendlich die Plätze elf bzw. zwölf.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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