Prommegger: "Das Glück des Tüchtigen"

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Andreas Prommegger hat sich nach seinem Gold-Coup bei der Snowboard-WM in der Sierra Nevada noch nicht an den Titel "Doppel-Weltmeister" gewöhnt.

"Dass ich nachdoppeln kann, hätte ich nie für möglich gehalten. Mir ist gestern so viel Druck abgefallen. Ich habe es heute so richtig genießen können, ich bin ohne Druck gestartet", erklärt der 36-Jährige nach den beiden Goldmedaillen.

"Das Glück war auch auf meiner Seite, das Glück des Tüchtigen wahrscheinlich."

"Wir profitieren unheimlich voneinander"

Dass er sich sowohl im Parallel-Slalom als im Riesenslalom in einem rein österreichischen Finale gegen seinen Teamkollegen Benjamin Karl durchsetzen konnte, mache den Erfolg noch spezieller.

"Benni und ich profitieren unheimlich voneinander. Und dann zweimal mit ihm im Finale stehen, da erntest du die Früchte von der ganzen Arbeit im Herbst und über das ganze Jahr gesehen. Das hat sich bezahlt gemacht. Dass es bei mir genau jetzt so hinhaut, ist unbeschreiblich."

Am Samstag geht's um den Gesamtweltcup

Zum Feiern bleibt für Prommegger und Co. keine Zeit, bereits am Samstag geht mit dem Saison-Finale in Winterberg weiter. Dabei kämpft der Doppel-Weltmeister noch um den Sieg im Gesamtweltcup mit, er führt mit 4300 Punkten vor Radoslav Yankov (BUL/3950 Pkt) und Benjamin Karl (3600 Pkt).

"Der Kampf um den Gesamtweltcup ist enorm wichtig für mich. Der hat aus sportlicher Sicht nach wie vor den größten Stellenwert. Ich habe eine gute Ausgangsposition. Das Schöne ist, dass ich es selber in der Hand habe. Wenn ich ein gutes Rennen abliefere, dann kann ich es aus eigener Kraft heimfahren. Aber es ist nicht leicht, der Rado (Radoslaw Jankow/BUL, Anm.) und Benjamin (Karl) sitzen mir im Nacken. Aber unabhängig davon, sollte ich die Kugel verlieren oder gewinnen, darf ich nichts sagen gegen die Saison."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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