Karl ließ sich für Olympia-Chance doch operieren

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Entgegen der ersten Intention hat sich Snowboarder Benjamin Karl doch an seinem schwer verletzten Sprunggelenk operieren lassen.

Bei einem Eingriff durch Christian Fink im Sanatorium Hochrum am Sonntag wurde das gebrochene Sprungbein des Niederösterreichers mit zwei Schrauben fixiert.

Dadurch erhofft sich Karl, dass er es noch zu den Olympischen Spielen schafft.

"Durch die Operation ist die Chance auf PyeongChang am größten. Das hat für mich im Moment absolute Priorität. Daher habe ich mich gleich für eine Operation entschieden, die mir bei optimalem Heilungsverlauf ein Comeback in fünf bis sechs Wochen ermöglicht", erklärt Karl in einer Aussendung des ÖSV.



Ursprünglich wollte es der zweifache Olympiamedaillengewinner ohne Operation probieren.

"Hätte ich nach vier Wochen konservativer Behandlung gemerkt, dass ein rennmäßiges Snowboarden nicht möglich ist, hätte ich nur wertvolle Zeit vergeudet und mich dann möglicherweise erst operieren lassen müssen", so der vierfache Weltmeister.

Der 32-Jährige hatte sich am Samstag bei einem Trainingssturz in Carezza das Sprungbein im rechten Fuß gebrochen und sich außerdem zwei Bänderrisse im Sprunggelenk zugezogen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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