Duell der Topfavoriten in Innsbruck

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Bei der dritten Station der Vierschanzen-Tournee in Innsbruck kommt es zum K.o.-Duell der Topfavoriten Stefan Kraft und Kamil Stoch.

Der Salzburger erzielt in der Qualifikation am Bergisel mit 134,5 m die Höchstweite, während der Tournee-Führende aus Polen die Quali auslässt. Hinter Kraft landen Maciej Kot (132 m) und Piotr Zyla (130 m).

Michael Hayböck, Vierter der Quali (131 m), bekommt es mit Severin Freund (GER) zu tun. Manuel Fettner (7./129 m) fordert Stefan Insam (ITA), Andres Kofler bekommt es mit Elias Tollinger zu tun.

"Spannender geht es fast nicht mehr"

Der bisher letzte ÖSV-Sieger in Innsbruck war vor vier Jahren Gregor Schlierenzauer. Kraft war auf dem Weg zu seinem Gesamtsieg 2015 in Innsbruck Zweiter - es war sein weitaus bestes Resultat in Tirol. Ein Sieg in der Heimat fehlt dem Pongauer noch.

Ein Spitzenplatz mit zwei sehr weiten Flügen wird auch am Mittwoch nötig sein, denn Doppel-Olympiasieger Stoch unterstrich mit starken Leistungen im Training am Dienstag seine Klasse. Der 29-Jährige war 2013 in Innsbruck bereits Zweiter (damals Gesamtvierter der Tournee) und 2014 Dritter.

"Spannender geht es fast nicht mehr", meinte denn auch Kraft, der auch mit der dritten Tourneeschanze auf Anhieb gut zurechtkam. "Der Quali-Sprung gibt viel Selbstvertrauen", sagte der 23-Jährige. "Ich weiß genau, was ich zu tun habe." Einmischen könnte sich am Mittwoch (14.00 Uhr/live ORF eins) freilich der Wettergott, denn die Prognosen lassen Schneefall und am späteren Nachmittag auch Wind erwarten.

Zehn Österreicher dabei

Insgesamt zehn Österreicher sind am Mittwoch im Bewerb dabei. Michael Hayböck (131 m) erreichte hinter den Polen Maciej Kot (132 m) und Piotr Zyla (130) den vierten Rang. Damit ließ der Gesamt-Dritte des Vorjahres das mäßige Abschneiden in Garmisch vergessen und lag unmittelbar vor dem Norweger Daniel Andre Tande. Der Tournee-Dritte aus Norwegen landete bei 132 m. Der verkühlte Manuel Fettner wurde Siebenter (129).

Aus dem Sextett der nationalen Gruppe schafften es drei Springer, am besten schlug sich Clemens Aigner (125 m) auf Rang 19. Im K.o.-Duell treffen die Zimmerkollegen Andreas Kofler (21. der Qualifikation) und Elias Tollinger (30.) aufeinander, die beide für den SV Innsbruck-Bergisel springen. Kofler hat ein Rezept gefunden: "Wir werden uns ausmachen, dass wir beide weiterkommen. Das schaffen wir."

Die Brüder Prevc kommen bei der Tournee weiterhin nicht auf Touren. Bester des Trios in der Qualifikation war Cene als Zehnter. Bergisel-Vorjahressieger Peter Prevc war 14. und Weltcup-Spitzenreiter Domen, der in der Tourneewertung nur Zwölfter ist, musste sich mit dem 18. Rang begnügen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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