Mixed-Skispringen ins Olympiaprogramm aufgenommen

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Das IOC hat bei seiner Tagung in Lausanne das Programm für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking beschlossen.

Erstmals olympisch wird der Skisprung-Mixed-Bewerb von der Normalschanze, der 2013 bei den nordischen Skiweltmeisterschaften seine Premiere gefeiert hat. Ebenfalls den Sprung ins neue Programm haben Mixed-Bewerbe im Ski-Aerials, Snowboard-Cross und Short Track sowie Frauen-Monobob und Big-Air-Bewerbe für beide Geschlechter im Ski Freestyle geschafft.

Außerdem setzt das IOC die Gleichstellung von Frauen fort, 2022 werden 45,44 Prozent der Teilnehmer weiblich sein. Heuer in Pyeongchang waren es noch 41,9 Prozent gewesen. Da die Gesamtteilnehmerzahl von rund 2.900 aber nicht erhöht wird, verlieren einige Traditionssportarten Quotenplätze. Laut IOC-Angaben werden es in den Ski-, Langlauf-, Freestyle- und Snowboard-Bewerben insgesamt 41 Athleten weniger sein, im Biathlon 20, im Eisschnelllauf 26 und im Bobsport 4. Im Frauen-Eishockey kommen aufgrund von zwei zusätzlichen Teams 46 Spielerinnen dazu, im Curling vier.

Statt bisher 102 werden nun 109 Medaillensätze vergeben.

Medaillen-Rekord in Tokio

Bei den Olympischen Sommerspielen vom 24. Juli bis 9. August 2020 in Tokio wird die Rekordzahl von 339 Medaillen in 33 Sportarten vergeben. 2016 in Rio de Janeiro gab es 306 Medaillen in 28 Sportarten zu gewinnen.

Schon zwei Tage vor der Eröffnungsfeier beginnen die Vorrundenspiele im Fußball und Softball. Am ersten Wettkampftag wird in 21 Sportarten um Medaillen gekämpft. Dazu gehört auch das Straßenradrennen von Tokio bis zu den Ausläufern des Fudschijamas, dem höchsten Berg Japans.

Das Programm der Tokio-Spiele enthält neue Sportarten oder -disziplinen, die mit Blick auf jüngere Generationen aufgenommen wurden. Dazu gehören Basketball 3x3 (3 gegen 3 Spieler), Skateboarden und Surfen. Der 1. August ist der Super-Samstag der Spiele mit 23 Sportarten. Der olympische Schlusstag beginnt mit dem Marathon der Männer auf dem Stadtkurs von Tokio.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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