Schlierenzauer trainiert und flirtet auf Tinder

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Alles neu macht der Mai - bei Skisprung-Star Gregor Schlierenzauer handelt es sich dabei um das rechte Auge.

Eineinhalb Jahre nach dem linken Auge hat sich der 30-jährige Tiroler auch das rechte Auge lasern lassen. "Ich habe eine Hornhautverkrümmung, wenn es dunkel wird, sieht man in der Weite verschwommen", verrät Schlierenzauer in einem Interview mit der Kronen Zeitung.

Schlierenzauer sagt: "Links hat es sensationell funktioniert, jetzt habe ich das andere Auge lasern lassen."

Der Mannschafts-Olympiasieger 2010 und Gewinner von 53 Weltcup-Springen befindet sich aktuell im Kraft-Training und wird im Juni ins Sprung-Training einsteigen.

Der Wechsel auf dem ÖSV-Cheftrainer-Posten von Andreas Felder zu Andreas Widhölzl beschäftigt Schlierenzauer nur am Rande. "Für mich wird sich nicht viel ändern, Werner Schuster ist weiter mein Berater, wir hatten mit Widhölzl und dem Verband ein gutes Gespräch. Die Herausforderungen bleiben dieselben, ich will den Schritt wieder nach oben schaffen."

Die Quarantäne wegen des Coronavirus nutzte der sechsfache Weltmeister (vier Titel mit der Mannschaft) laut "Krone" auch, um sich mit den Fans auszutauschen.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

"Ich habe viel gelesen und gekocht", gesteht der Stubaitaler, der diesbezüglich viele Tipps von seinen Fans erhalten hat.

Schlierenzauer betreut seine sozialen Netzwerke "grundsätzlich selbst", meint aber, dass er in Stoßzeiten Hilfe bekomme, da "es zwischen den Durchgängen nicht möglich ist, eine Info rauszuhauen."

"Tinder", sagt Schlierenzauer, "mache ich klarerweise selbst" und verteidigt die kommerzielle Mobile-Dating-App: "Ich habe in meinem Alltag wenig Luft, mir abseits des Sports ein soziales Umfeld aufzubauen. Tinder ist verschrien, dass es versext ist, das sehe ich nicht so."

Über seine Zukunftspläne nach der Sportler-Karriere lässt sich der Tiroler entlocken, dass er "eine Ausbildung in Richtung Architektur und Immobilien" starten möchte. "Die Idee ist, sich so fortzubilden, um später eine eigene Firma gründen zu können. Ich würde gerne aus alten Dingen Schönes machen."

Textquelle: © LAOLA1.at

Schlierenzauer am Auge operiert, Skispringer trainieren im Juni

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