Vor WM: Svindal adelt Hirscher

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Kurz vor Beginn der Ski-WM (6. bis 19. Februar) meldet sich Aksel Lund Svindal, der das Großereignis in St. Moritz verletzungsbedingt verpasst, zu Wort.

Im "Blick" schwärmt er dabei besonders von einem Mann: Marcel Hirscher. "Er hat mich zuletzt extrem überzeugt. Seine Konstanz ist total beeindruckend", so der Norweger.

Svindal lobt seinen Konkurrenten in allerhöchsten Tönen: "Wenn ich ihm im Fernsehen zusehe, wird mir so richtig bewusst, warum ich in den letzten Jahren trotz zahlreicher Siege in Abfahrt und Super-G den Kampf um den Gesamtweltcup gegen Marcel immer verloren habe. Er ist einer der größten Rennfahrer der Ski-Geschichte."

"Das habe ich ihm nach seinem Slalom-Sieg in Kitzbühel auch persönlich gesagt", verrät der "Super-Elch".

"Big Apple" statt St. Moritz

In den Speed-Disziplinen setzt Svindal auf seinen Landsmann Kjetil Jansrud. "Der ruhige Schnee in St. Moritz liegt ihm ganz besonders und auch die Topographie der Strecke, auf der er sein geniales Gleitvermögen ausspielen kann, passt Kjetil sehr gut."

Als Geheim-Favorit hat der 34-Jährige den Kanadier Manuel Osborne-Paradis auf der Rechnung.

Svindal selbst wird nicht zur Weltmeisterschaft kommen. Er wolle etwas aus der Öffentlichkeit abtauchen und reist deshalb in den kommenden Tagen nach New York.

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Der Verletzungsteufel hat auch in diesem Winter wieder erbarmungslos zugeschlagen. Diese Stars verpassen die am 6. Februar beginnende 47. Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz:

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Eva-Maria Brem: Österreichs Damen-Team hat es mit drei Ausfällen besonders hart erwischt.  Brem zog sich im November beim Training am Pass Thurn einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein zu. Damit war die Saison für die 28-jährige Tirolerin zu Ende. Für das Riesentorlauf-Ass war es die zweite Verletzung dieser Art nach 2010.

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Cornelia Hütter: Das rot-weiß-rote Speed-Ass zog sich Anfang Jänner im Super-G-Training in Saalbach einen Kreuzbandriss sowie einen Riss im Innen- und Außenminiskus im rechten Knie zu. Damit muss auch Österreichs Medaillen-Hoffnung in der Abfahrt bei den Titelkämpfen in der Schweiz zuschauen.

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Lotte Smiseth Sejersted: Die 25-jährige Norwegerin zog sich bereits im November bei einem Trainingssturz in Colorado Bänderrisse im Knie zu und musste operiert werden.

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Nadia Fanchini: In Zauchensee kam die Italienerin schwer zu Sturz und brach sich den rechten Oberarm sowie Wirbelfortsätze im Lendenwirbelbereich.

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Edit Miklos: Auch die Ungarin erwischte es im Training zur Zauchensee-Abfahrt. Eine Patellarluxation im rechten Knie plus Abriss des Retinakulums und Bänderrisse im linken Knie setzen sie außer Gefecht.

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Carmen Thalmann: Die Kärntnerin zog sich im November im Slalom-Training in Copper Mountain einen Riss des vordere Kreuzbandes im linken Knie zu und musste die Saison ebenfalls forzeitig beenden. Damit muss die 27-jährige Team-Weltmeisterin von Schladming weiter auf ihren ersten Einzel-Podestplatz bei einem Groß-Event warten.

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Ted Ligety: Mit dem US-Amerikaner fehlt auch ein Titelverteidiger. Ligety kehrte in Sölden nach einem Kreuzbandriss in den Weltcup zurück, plagte sich aber mit Rückenbeschwerden. Nach Alta Badia war für den 32-Jährigen die Saison vorbei – im Jänner unterzog sich einer Bandscheiben-Operation.

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Aksel Svindal: Der Norweger feierte nach seinem schweren Sturz in der Kitzbühel-Abfahrt 2016 ein beeindruckendes Comeback. Nach Platz zwei in Gröden machte Svindal das rechte Knie erneut zu schaffen. Eine MRI-Untersuchung brachte eine schwere Meniskus-Verletzung zu Tage. Operation und Saison-Ende waren die Folgen.

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Fritz Dopfer: Der deutsche Slalom-Vize-Weltmeister kann wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs, den er sich im November vergangenen Jahres im Training zugezogen hat, nicht an den WM-Start gehen.

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Steven Nyman: Der US-Amerikaner kam in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen zu Sturz und erlitt eine schwere Knieverletzung. Damit ist sein Medaillen-Traum kurz vor der WM geplatzt.

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Valentin Giraud Moine: Der 25-jährige Franzose hat es in Garmisch besonders schwer erwischt.  Der Abfahrs-Zweite von Kitzbühel zog sich Bandverletzungen an beiden Kniegelenken sowie Luxationen beider Kniegelenke. Ein Karriere-Ende droht.

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