Schock! WM- und Saison-Aus für Lara Gut

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Schock für das Schweizer Ski-Team bei der Heim-WM in St. Moritz.

Lara Gut verletzt sich beim Einfahren für den Kombi-Slalom und muss mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden. Wenig später kommt die niederschmetternde Diagnose: Die Gesamtweltcupsiegerin der abgelaufenen Saison zieht sich einen Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung im linken Knie zu.

Damit ist sowohl die Heim-WM als auch die restliche Weltcup-Saison für 25-Jährige vorzeitig beendet.

Laut Swiss Ski wird erst über die Therapie entschieden, es müsse nicht unbedingt eine Operation erfolgen.

Gut gewann im WM-Super-G Bronze und galt bei ihrer Heim-WM als Top-Medaillenanwärterin für Kombination, Abfahrt und Riesentorlauf.

Der Verletzungsteufel hat auch in diesem Winter wieder erbarmungslos zugeschlagen. Diese Stars verpassen die am 6. Februar beginnende 47. Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz:

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Eva-Maria Brem: Österreichs Damen-Team hat es mit drei Ausfällen besonders hart erwischt.  Brem zog sich im November beim Training am Pass Thurn einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein zu. Damit war die Saison für die 28-jährige Tirolerin zu Ende. Für das Riesentorlauf-Ass war es die zweite Verletzung dieser Art nach 2010.

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Cornelia Hütter: Das rot-weiß-rote Speed-Ass zog sich Anfang Jänner im Super-G-Training in Saalbach einen Kreuzbandriss sowie einen Riss im Innen- und Außenminiskus im rechten Knie zu. Damit muss auch Österreichs Medaillen-Hoffnung in der Abfahrt bei den Titelkämpfen in der Schweiz zuschauen.

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Lotte Smiseth Sejersted: Die 25-jährige Norwegerin zog sich bereits im November bei einem Trainingssturz in Colorado Bänderrisse im Knie zu und musste operiert werden.

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Nadia Fanchini: In Zauchensee kam die Italienerin schwer zu Sturz und brach sich den rechten Oberarm sowie Wirbelfortsätze im Lendenwirbelbereich.

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Edit Miklos: Auch die Ungarin erwischte es im Training zur Zauchensee-Abfahrt. Eine Patellarluxation im rechten Knie plus Abriss des Retinakulums und Bänderrisse im linken Knie setzen sie außer Gefecht.

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Carmen Thalmann: Die Kärntnerin zog sich im November im Slalom-Training in Copper Mountain einen Riss des vordere Kreuzbandes im linken Knie zu und musste die Saison ebenfalls forzeitig beenden. Damit muss die 27-jährige Team-Weltmeisterin von Schladming weiter auf ihren ersten Einzel-Podestplatz bei einem Groß-Event warten.

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Ted Ligety: Mit dem US-Amerikaner fehlt auch ein Titelverteidiger. Ligety kehrte in Sölden nach einem Kreuzbandriss in den Weltcup zurück, plagte sich aber mit Rückenbeschwerden. Nach Alta Badia war für den 32-Jährigen die Saison vorbei – im Jänner unterzog sich einer Bandscheiben-Operation.

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Aksel Svindal: Der Norweger feierte nach seinem schweren Sturz in der Kitzbühel-Abfahrt 2016 ein beeindruckendes Comeback. Nach Platz zwei in Gröden machte Svindal das rechte Knie erneut zu schaffen. Eine MRI-Untersuchung brachte eine schwere Meniskus-Verletzung zu Tage. Operation und Saison-Ende waren die Folgen.

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Fritz Dopfer: Der deutsche Slalom-Vize-Weltmeister kann wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs, den er sich im November vergangenen Jahres im Training zugezogen hat, nicht an den WM-Start gehen.

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Steven Nyman: Der US-Amerikaner kam in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen zu Sturz und erlitt eine schwere Knieverletzung. Damit ist sein Medaillen-Traum kurz vor der WM geplatzt.

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Valentin Giraud Moine: Der 25-jährige Franzose hat es in Garmisch besonders schwer erwischt.  Der Abfahrs-Zweite von Kitzbühel zog sich Bandverletzungen an beiden Kniegelenken sowie Luxationen beider Kniegelenke. Ein Karriere-Ende droht.

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Für Lara Gut lief bei ihrer Heim-WM von Beginn an nicht alles rund. In einer Pressekonferenz am vergangenen Sonntag hatte sie erklärt, dass sie nach ihrem Sturz im Weltcup-Super-G von Cortina trotz zahlreicher blauer Flecken "hundert Prozent fit" für die WM sei. Jedoch werde sie ihre Interviews im Zielraum in den kommenden Tagen kurz halten, weil ihr Bein viel Therapie benötige.

"Schicksal" der Gesamtweltcup-Siegerinnen

Als Topfavoritin im Super-G gewann sie dann zum Auftakt am Dienstag im Super-G nur die Bronzemedaille und schaffte es trotz großem Bemühens nicht, ihre Enttäuschung zu verbergen. Das Lächeln wirkte gekünstelt, die Antworten fielen knapp aus. Mit der Kombination, der Spezialabfahrt und dem Riesentorlauf hatte sie aber noch die Chance auf Gold. Im Slalom, jener Disziplin, die sie kaum fährt, passierte nun das Unglück, das auch die Schweizer Fans hart mitnehmen wird.

Gut ereilte jenes Schicksal, das vor einem Jahr Lindsey Vonn traf. Auf dem Weg zum möglichen Gesamtweltcup war die US-Amerikanerin mit Verletzung ausgefallen. Die Bahn war frei für Gut. Heuer läuft nun alles auf einen Triumph von Shiffrin hinaus. Nach 26 von 37 Rennen führt diese mit 1.203 Zählern vor Gut (1.023), Sofia Goggia (ITA/789) und Ilka Stuhec (SLO/785).

Gesamtsiegerin im alpinen Skiweltcup zu werden, ist momentan scheinbar kein gutes Omen. Für die Saison 2015/2016 konnte Anna Veith bekanntlich verletzungsbedingt nicht zur Titelverteidigung antreten.

Textquelle: © LAOLA1.at

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