Gold an Guay, ÖSV geht leer aus

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Österreich verpasst im zweiten WM-Bewerb in St. Moritz die zweite Medaille.

Vincent Kriechmayr muss sich im Super-G mit Rang fünf begnügen, auf Bronze fehlen ihm 37 Hundertstel.

Gold geht an den Kanadier Erik Guay, der vor dem Norweger Kjetil Jansrud (+0,45) und seinem Landsmann Manuel Osborne-Paradis (+0,51) gewinnt.

Zweitbester ÖSV-Läufer ist Titelverteidiger Hannes Reichelt auf Rang zehn (+1,09). Max Franz landet auf Platz 13 (+1,37), Marcel Hirscher auf 21 (+2,05). Matthias Mayer scheidet aus.

Premiere und Rekord

Für Guay ist es nach Abfahrtsgold 2011 in Garmisch-Partenkirchen die zweite WM-Goldene. "Ich habe beides versucht, kontrolliert und mit Risiko zu fahren. Das war eine gute Mischung. Du musst Gas geben, aber auch wissen, wo du das tust", erklärt Kanadas erster Super-G-Weltmeister sein Erfolgsrezept, das er mit seinem steirischen Trainer Burkhard Schaffer ausgetüftelt hatte.

Guay löst Reichelt nicht nur als Champion, sondern auch als Rekordmann ab: Er ist nun mit 35 Jahren und 187 Tagen auch der älteste Skirennläufer, der jemals WM-Gold geholt hat.

Stimmen der Top 3:

Erik Guay (CAN/Gold): "Ich habe beides versucht, kontrolliert und mit Risiko zu fahren. Es war eine gute Mischung. Man muss es hier ruhig, aber auch mit viel Intensität angehen. Du musst Gas geben, aber auch wissen, wo du das tust. Es gibt da diesen einen Rechtsschwung, unser Coach Burkhard Schaffer hat uns da gut vorbereitet. Wir werden es heute partymäßig sehr ruhig angehen, wir haben am Samstag (Abfahrt, Anm.) auch noch einen Job zu erledigen."

Kjetil Jansrud (Olympiasieger/NOR/Silber), der durch eine Verkühlung gehandicapt war: "Ich bin total happy. Erik ist 45 Hundertstel vorne und hat das richtig verdient. Die Rechtskurve nach dem technischen Teil ist er richtig gut gefahren, da war ich vielleicht ein bisschen zu rund."

Manuel Osborne-Paradis (CAN/Bronze), der am Mittwoch 33 Jahre alt wurde: "Es fühlt sich großartig an. Das ist ja gar nicht meine Spezialdisziplin, ich bin für die Abfahrt hier. Ich habe die Saison weit außerhalb der 30 begonnen. Niemand wusste so recht, wie man das angehen muss, ich bin daher ohne Druck gefahren. Ich wusste, dass ich eine Chance habe, es hat schon im Training sehr gut funktioniert."

Textquelle: © LAOLA1.at

Schmidhofer: "Die Nummer vom Super-G-Gott"

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare