Hirscher holt bei Hundertstel-Krimi Kombi-Silber

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Marcel Hirscher darf in der Kombination über seine erste Medaille in St. Moritz jubeln.

Der Titelverteidiger fährt nach Rang 28 in der Abfahrt (+2,3 Sek.) auf Platz zwei und holt Silber. Auf Gold fehlt dem Salzburger lediglich eine Hundertstel, der neue Weltmeister heißt sensationell Luca Aerni, der mit Startnummer 1 im Slalom zum Sieg fährt. Dritter wird mit Mauro Caviezel (+0,06) ebenfalls ein Schweizer.

Abfahrtssieger Romed Baumann muss sich mit Rang 12 begnügen. Vincent Kriechmayr wird Achter.

Matthias Mayer belegt Rang 17. Marco Schwarz fällt im Slalom aus.

Top-Favorit Alexis Pinturault (FRA) muss sich mit Rang zehn (+0,86) begnügen.

Aerni noch ohne Podestplatz im Weltcup

Der Sieg von Aerni ist die bisher wohl größte Sensation dieser WM. Der 23-Jährige, der vor drei Jahren Junioren-Vizeweltmeister im Slalom geworden war, hat noch keinen einzigen Podestplatz im Weltcup vorzuweisen.

Seine bisher besten Resultate erreichte er mit fünften Plätzen in den Slaloms in Kitzbühel (2014) und Madonna di Campiglio (2015). Aernis bestes Weltcup-Resultat in der Kombination ist der siebente Platz in diesem Winter in Santa Caterina.+

Stimmen:

Marcel Hirscher: Im Vorfeld war es wieder sehr viel für und wieder und viel nachdenken: Soll man es machen, oder nicht. Natürlich hat wieder alles mitgespielt. Dass die Piste wieder so nachlässt, wie schon 2015, war nicht zu erwarten - es kommt sehr unverhofft! Je weiter du runterkommst, desto firniger wird es - und damit gehe ich schwerer um. Die letzte Haarnadel habe ich nicht gezeigt, was möglich ist. Auf diesen Bedingungen darfst du nicht zurückstecken. Es war heute aber sicher super, mit meiner Nummer fahren zu. Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass es reicht. Für den Romed tut es mir leid. Der fahrt so eine Super-Abfahrt und dann bleibt ihm nichts. Ich habe meine Silbermedaille - also mein Ziel erreicht. können.

Luca Aerni: Ich kann es nicht glauben! Ich bin am Schlottern. Aber jetzt ist es wunderschön. Ich habe mir gedacht: Ich habe einen wirklich guten Lauf gemacht - aber gerechnet habe ich nicht, denn ich habe mir gedacht: Die anderen haben einen guten Vorsprung und werden vorfahren. Ich habe sehr lange nach der Abfahrt gezittert, ob ich in den Top 30 bleibe. Das war da schon eine Zitterpartie.

Mauro Caviezel: Es war schwierig, den Rhythmus zu finden. Die Piste war schon markiert. Ich hab Luca zugeschaut und gesehen, wie er gepusht hat. Ich wusste, ich muss voll angreifen bis ins Ziel - und das ist mir für meine Verhältnisse gut gegangen. Spekuliert habe ich nicht damit - ich habe aber gewusst, wenn alles aufgeht, ist es etwas möglich.

Marcel Hirscher fährt in der Kombination zu Silber! Die besten Bilder vom Hundertstel-Krimi:

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