DSV-Cheftrainer kritisiert FIS hart

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Das hat gesessen.

DSV-Herrenchef Mathias Berthold kritisiert die FIS vor dem Start der Ski-WM in St. Moritz hart. "Die Abfahrten mit den Sprüngen, das machen sie schlecht bei der FIS. Richtig schlecht. Die Sprünge gehen zu weit, wir haben Verletzungen", sagt der Vorarlberger bei einem Medientermin im Mannschaftshotel.

Der ehemalige ÖSV-Herrencheftrainer fährt fort: "Es ist nicht gut, was in der Abfahrt gerade passiert. Ich finde das ist ein bescheidenes Niveau, was wir da vorgesetzt bekommen."

WM-Abfahrt mit Monstersprung?

Es sei aber nicht alles schlecht - für die WM-Abfahrt macht sich Betthold etwa keine Sorgen. "Es sieht gut aus. Ich glaube nach der massiven Kritik vom Garmisch-Rennen mit dem Kramer-Sprung ist man sicher vorsichtiger geworden und hat daraus gelernt", sagt er nach einer ersten Besichtigung.

Die Diskussion könnte aber schon nach dem ersten Abfahrtstraining neu entfacht werden. Schließlich segelte Lokalmatador Beat Feuz bei einem Training vor etwas mehr als einer Woche beim Sprung über die Mauer ungefähr 84 Meter (!). Es wird mit Spannung erwartet, wie sich die WM-Abfahrt nun präsentiert.


Der Verletzungsteufel hat auch in diesem Winter wieder erbarmungslos zugeschlagen. Diese Stars verpassen die am 6. Februar beginnende 47. Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz:

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Eva-Maria Brem: Österreichs Damen-Team hat es mit drei Ausfällen besonders hart erwischt.  Brem zog sich im November beim Training am Pass Thurn einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein zu. Damit war die Saison für die 28-jährige Tirolerin zu Ende. Für das Riesentorlauf-Ass war es die zweite Verletzung dieser Art nach 2010.

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Cornelia Hütter: Das rot-weiß-rote Speed-Ass zog sich Anfang Jänner im Super-G-Training in Saalbach einen Kreuzbandriss sowie einen Riss im Innen- und Außenminiskus im rechten Knie zu. Damit muss auch Österreichs Medaillen-Hoffnung in der Abfahrt bei den Titelkämpfen in der Schweiz zuschauen.

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Lotte Smiseth Sejersted: Die 25-jährige Norwegerin zog sich bereits im November bei einem Trainingssturz in Colorado Bänderrisse im Knie zu und musste operiert werden.

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Nadia Fanchini: In Zauchensee kam die Italienerin schwer zu Sturz und brach sich den rechten Oberarm sowie Wirbelfortsätze im Lendenwirbelbereich.

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Edit Miklos: Auch die Ungarin erwischte es im Training zur Zauchensee-Abfahrt. Eine Patellarluxation im rechten Knie plus Abriss des Retinakulums und Bänderrisse im linken Knie setzen sie außer Gefecht.

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Carmen Thalmann: Die Kärntnerin zog sich im November im Slalom-Training in Copper Mountain einen Riss des vordere Kreuzbandes im linken Knie zu und musste die Saison ebenfalls forzeitig beenden. Damit muss die 27-jährige Team-Weltmeisterin von Schladming weiter auf ihren ersten Einzel-Podestplatz bei einem Groß-Event warten.

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Ted Ligety: Mit dem US-Amerikaner fehlt auch ein Titelverteidiger. Ligety kehrte in Sölden nach einem Kreuzbandriss in den Weltcup zurück, plagte sich aber mit Rückenbeschwerden. Nach Alta Badia war für den 32-Jährigen die Saison vorbei – im Jänner unterzog sich einer Bandscheiben-Operation.

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Aksel Svindal: Der Norweger feierte nach seinem schweren Sturz in der Kitzbühel-Abfahrt 2016 ein beeindruckendes Comeback. Nach Platz zwei in Gröden machte Svindal das rechte Knie erneut zu schaffen. Eine MRI-Untersuchung brachte eine schwere Meniskus-Verletzung zu Tage. Operation und Saison-Ende waren die Folgen.

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Fritz Dopfer: Der deutsche Slalom-Vize-Weltmeister kann wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs, den er sich im November vergangenen Jahres im Training zugezogen hat, nicht an den WM-Start gehen.

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Steven Nyman: Der US-Amerikaner kam in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen zu Sturz und erlitt eine schwere Knieverletzung. Damit ist sein Medaillen-Traum kurz vor der WM geplatzt.

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Valentin Giraud Moine: Der 25-jährige Franzose hat es in Garmisch besonders schwer erwischt.  Der Abfahrs-Zweite von Kitzbühel zog sich Bandverletzungen an beiden Kniegelenken sowie Luxationen beider Kniegelenke. Ein Karriere-Ende droht.

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