Anna Veith verzichtet auf Abfahrts-Startplatz

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Im ÖSV-Team ist eine Entscheidung für das Abfahrts-Aufgebot gefallen.

Anna Veith verzichtet auf ein Antreten. "Ich habe mich entschieden, nicht anzutreten. Mir ist wichtig, dass von unserem Team die Besten - die Ladies, die richtig viel Abfahrts-Kilometer in den Beinen haben, für Österreich um die Medaillen kämpfen", postet die Salzburgerin auf Facebook. "Ich bin einfach noch nicht soweit. Die Sprünge sind noch zu viel für mein Knie."

Den vierten ÖSV-Platz erhält Stephanie Venier.

Anna Veith will sich nun voll auf den Riesentorlauf konzentrieren, wo sie als Titelverteidigerin einen Fixplatz hat.

Neben Venier haben Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer, Christine Scheyer und Ramona Siebenhofer ihre Startplätze in der Abfahrt (Sonntag, 12 Uhr) fix.

"Sie verdient den Platz"

Nachdem das Samstagtraining der Damen zunächst von 14.00 Uhr auf 9.30 Uhr vorverlegt worden war, wurde es wegen der Wetteraussichten und der Priorität der um 12.00 Uhr angesetzten Herren-Abfahrt am Freitagnachmittag - für viele etwas überraschend - abgesagt.

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"Damit mussten wir durch Trainerurteil entscheiden. Steffi Venier hat eine sehr gute Form und sich auch im Super-G sehr gut präsentiert, war bis zu ihrem Fehler sogar Erste", lobte ÖSV-Damenchef Jürgen Kriechbaum die Tirolerin. "Sie hat eine gute Form und war auch im Qualifikationstraining sehr schnell. Sie verdient diesen vierten Platz."

Trainings-Absage überrascht

Von der frühzeitigen Absage des letzten Abfahrtstrainings war auch Kriechbaum etwas überrascht. "Das ist doch nicht ganz normal. Vor allem, weil Wetterbericht nicht so schlecht ist. Der Neuschnee ist leicht zu rutschen", argumentierte der Oberösterreicher.

"Es war eine Jury-Entscheidung, die schon vor der Herrensitzung getroffen worden ist. Dem muss man sich fügen. Die letzte Möglichkeit einer Standortbestimmung fällt nun aber weg."

Trainer vom Team überzeugt

Abfahrtschef Roland Assinger meinte zur Nominierung: "Für mich haben alle vier das Potenzial, vorne mitzufahren. Das hat man schon bei Schmidhofer im Super-G gesehen. Jede hat das Potenzial, auf das Stockerl zu fahren", sagte der Kärntner. "Aber man wird auch Wetterglück brauchen", vermutet Assinger.

Die Entscheidung für Venier sei letztlich klar gewesen. "Ich bin punkto Qualifikation ein gebranntes Kind, das saugt total aus und das wollten wir vermeiden", erklärte der Ex-Rennläufer.

"Durch Annas Entscheidung, sich auf den Riesentorlauf zu konzentrieren, konnten wir mit Tamara Tippler und Venier das entscheidende Gespräch führen. Es war gleich gegessen, beide haben es akzeptiert", so Assinger. "So können sich nun alle ausrasten und am Sonntag mit vollem Elan ins Rennen gehen."

Textquelle: © LAOLA1/APA

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