Neuschnee erzwingt Verschiebung bei Ski-WM

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Die 44. Alpine Ski-WM in St. Moritz beginnt mit einer Verschiebung.

Aufgrund des vielen Neuschnees, der in der Nacht auf heute Montag gefallen ist, wird der Start des Damen-Abfahrtstrainings von 10:30 Uhr auf 12:30 Uhr verlegt. Auch der Beginn des Herren-Trainings (auf verkürzter Strecke) wird neu angesetzt.

Update: Das Wetter macht Trainingsläufe am Montag unmöglich. Um 11 Uhr entscheidet die Jury bei Damen und Herren, dass die Trainings abgesagt werden.

"Wir haben im Startbereich 20 Zentimeter Neuschnee bekommen, herunten 10 Zentimeter", erklärt er im ORF-Interview. "In der Früh waren wir mit den Maschinen drinnen, jetzt mit den Rutschern."

Der Schneefall soll nachlassen: "Dann bekommen wir den losen Schnee schon aus der Piste. Allerdings kommt jetzt Wind dazu, die Prognose ist nicht wirklich positiv - es soll bis in den Abend böiger Wind wehen."

Besser sind die Prognosen für den ersten Renntag: "Heute Nachmittag bzw. am frühen Abend soll der Wind aufhören. Es soll eine klare Nacht werden und für morgen ist freundliches Wetter vorhergesagt."

Gleichzeitiges Training für Damen und Herren?

Als letztmögliche Startzeit für ein Training wird für den heutigen Tag 15 Uhr festgelegt, als letztmögliche Option ein zeitgleiches Training von Damen und Herren.

Die Herren würden dann allerdings nach dem Rominger-Sprung und der letzten Zwischenzeit abschwingen. Es gibt für Damen und Herren unterschiedliche Strecken, die jedoch in einem Zielraum enden. Priorität für ein Training haben am Montag die Damen, für die bereits am Dienstag mit dem Super-G die erste WM-Entscheidung auf dem Programm steht.

Der Verletzungsteufel hat auch in diesem Winter wieder erbarmungslos zugeschlagen. Diese Stars verpassen die am 6. Februar beginnende 47. Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz:

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Eva-Maria Brem: Österreichs Damen-Team hat es mit drei Ausfällen besonders hart erwischt.  Brem zog sich im November beim Training am Pass Thurn einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein zu. Damit war die Saison für die 28-jährige Tirolerin zu Ende. Für das Riesentorlauf-Ass war es die zweite Verletzung dieser Art nach 2010.

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Cornelia Hütter: Das rot-weiß-rote Speed-Ass zog sich Anfang Jänner im Super-G-Training in Saalbach einen Kreuzbandriss sowie einen Riss im Innen- und Außenminiskus im rechten Knie zu. Damit muss auch Österreichs Medaillen-Hoffnung in der Abfahrt bei den Titelkämpfen in der Schweiz zuschauen.

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Lotte Smiseth Sejersted: Die 25-jährige Norwegerin zog sich bereits im November bei einem Trainingssturz in Colorado Bänderrisse im Knie zu und musste operiert werden.

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Nadia Fanchini: In Zauchensee kam die Italienerin schwer zu Sturz und brach sich den rechten Oberarm sowie Wirbelfortsätze im Lendenwirbelbereich.

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Edit Miklos: Auch die Ungarin erwischte es im Training zur Zauchensee-Abfahrt. Eine Patellarluxation im rechten Knie plus Abriss des Retinakulums und Bänderrisse im linken Knie setzen sie außer Gefecht.

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Carmen Thalmann: Die Kärntnerin zog sich im November im Slalom-Training in Copper Mountain einen Riss des vordere Kreuzbandes im linken Knie zu und musste die Saison ebenfalls forzeitig beenden. Damit muss die 27-jährige Team-Weltmeisterin von Schladming weiter auf ihren ersten Einzel-Podestplatz bei einem Groß-Event warten.

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Ted Ligety: Mit dem US-Amerikaner fehlt auch ein Titelverteidiger. Ligety kehrte in Sölden nach einem Kreuzbandriss in den Weltcup zurück, plagte sich aber mit Rückenbeschwerden. Nach Alta Badia war für den 32-Jährigen die Saison vorbei – im Jänner unterzog sich einer Bandscheiben-Operation.

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Aksel Svindal: Der Norweger feierte nach seinem schweren Sturz in der Kitzbühel-Abfahrt 2016 ein beeindruckendes Comeback. Nach Platz zwei in Gröden machte Svindal das rechte Knie erneut zu schaffen. Eine MRI-Untersuchung brachte eine schwere Meniskus-Verletzung zu Tage. Operation und Saison-Ende waren die Folgen.

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Fritz Dopfer: Der deutsche Slalom-Vize-Weltmeister kann wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs, den er sich im November vergangenen Jahres im Training zugezogen hat, nicht an den WM-Start gehen.

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Steven Nyman: Der US-Amerikaner kam in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen zu Sturz und erlitt eine schwere Knieverletzung. Damit ist sein Medaillen-Traum kurz vor der WM geplatzt.

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Valentin Giraud Moine: Der 25-jährige Franzose hat es in Garmisch besonders schwer erwischt.  Der Abfahrs-Zweite von Kitzbühel zog sich Bandverletzungen an beiden Kniegelenken sowie Luxationen beider Kniegelenke. Ein Karriere-Ende droht.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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