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NEWS
ÖSV ohne Flachau-Podest: "Schade für die Fans"
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Ausgerechnet beim Heimrennen geht das ÖSV-Slalom-Team leer aus.
Vor 10.300 Zuschauern beim Nightrace in Flachau muss sich Österreich mit den Plätzen vier, fünf und sechs durch Johannes Strolz, Marco Schwarz und Manuel Feller begnügen. Rennergebnis >>>
Die Halbzeitführung hat auch Doppel-Olympiasieger Strolz wie schon vielen anderen Läufern in dieser Disziplin in diesem Winter kein Glück gebracht. Der Vorarlberger ist mit äußerst komfortablen 0,97 Sekunden Vorsprung auf den späteren Sieger Atle Lie McGrath in die Entscheidung gegangen, fällt nach mehreren kleinen Fehlern aber zurück. Am Ende fehlen ihm nur zwei Hundertstel aufs Podest.
"Ich habe mir sehr schwergetan, dass ich die Mittellage finde und über dem Ski bin. Das ärgert mich schon ein bisschen, dass ich nicht mehr draus machen konnte. Aber es ist ein vierter Platz. Wenn ich zurückdenke, wo ich herkomme, muss ich absolut zufrieden sein", sagt der Slalom-Silberne von Peking.
Feller: "So stehen wir zu dritt neben dem Podium"
Dass es niemand aus dem Team auf das Podest geschafft hat, findet auch Schwarz "bitter", aber er sei sehr happy mit dem fünften Platz. "Mein Skifahren war wieder sehr gut, ich habe mich wieder wohlgefühlt, das ist das Wichtigste", sagt der Kärntner.
Feller bedauert ebenso, dass keiner aus dem ÖSV-Team unter die ersten drei gekommen ist. "Es ist schade für die Fans. Wenn wenigstens einer gestochen hätte, dann wäre alles halb so schlimm. So stehen wir zu dritt neben dem Podium. Wir haben es leider nicht auf den Punkt gebracht", erklärt der Tiroler.
Er habe alles reingeschmissen, es sei nicht aufgegangen.
Etwas zu viel Brechstange
"Klar hätten wir gern ein Podium gehabt. Die Ausgangslage war sehr gut, die Gegner aber auch. Wir waren knapp dabei, aber trotzdem daneben. Und wieder mal war alles im Hundertstelbereich", erklärt ÖSV-Männer-Cheftrainer Andreas Puelacher.
Slalom-Coach Marko Pfeifer bemerkt bei Strolz, dass dieser "unbedingt gewinnen" wollte. "Vielleicht war das ein bissl zu viel mit der Brechstange. Dann ist die Zeit gleich mal beim Teufel."
Zumindest ein kleiner Trost ist, dass Feller seine Chance auf die kleine Kugel im Slalom-Weltcup gewahrt hat. Der Tiroler hat als Vierter vor dem letzten Saisonrennen allerdings schon 70 Punkte Rückstand auf Leader Henrik Kristoffersen. Weltcup-Stand >>>