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Kroatischer Skistar erhält höchste Fair-Play-Auszeichnung

Filip Zubcic meldete einen Einfädler, der von den Offiziellen übersehen wurde selbst. Nun erhält der 33-Jährige für seine "außergewöhnlichen Fair-Play-Leistungen" eine Auszeichnung.

Kroatischer Skistar erhält höchste Fair-Play-Auszeichnung Foto: © GEPA

Filip Zubcic kämpft seit einigen Jahren um die Podestplätze im Alpinen Ski-Weltcup mit. Nun sicherte sich der 33-Jährige eine Auszeichnung abseits der Skipiste: Den Pierre-de-Coubertin-Preis.

Der Preis, der nach dem Begründer der modernen Olympischen Spiele benannt ist, wird vom Internationalen Fair-Play-Committee für "außergewöhnliche Fair-Play-Leistungen in einem Wettkampf mit höchstem Einsatz" vergeben. Der Preis wurde erstmals 1965, und insgesamt erst sieben Mal überreicht.

Zubcic disqualifizierte sich selbst

Beim Slalomrennen 2025 in Gurgl hatte Zubcic einen Einfädler gemeldet, der von den Offiziellen unbemerkt geblieben war. Der Kroate wurde daraufhin aus dem Rennen genommen. Er disqualifizierte sich also quasi selbst.

"So bin ich aufgewachsen. Ich erwarte von diesem Sport, dass er ein Ort der Ehrlichkeit ist", so der Parallel-Vize-Weltmeister von Cortina 2021 damals nach dem Rennen.

Lob von allen Seiten

Dass er für diese "Selbstverständlichkeit" Lob von allen Seiten erhielt, war ihm sogar unangenehm.

"Angesichts meines Rückstands hätte ich eine Top-Platzierung angreifen können, aber ich will keine Punkte auf diese Weise gewinnen", zeigte sich der Kroate als Vorbild für Fair Play & Bodenständigkeit trotz des harten Konkurrenzkampfes innerhalb des Weltcups.

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