Kristoffersen: "Bin kein Fan von Parallel"

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Nach Parallel-Rennen hatte Henrik Kristoffersen in der Vergangenheit selten gute Laune. Das lag aber nicht nur daran, dass der Norweger häufig vorzeitig ausschied. Er äußerte immer wieder Kritik am Rennformat und dem Modus.

In Lech/Zürs hatte er als Zweiter Grund zur Freude. An seiner Meinung ändert das nichts: "Heute ist es für mich sehr gut gelaufen. Aber auch nach diesem Rennen bin ich kein Fan von Parallel geworden", erklärt der Norweger im ORF-Interview. "Jeder kennt meine Meinung, was ich über Parallel denke."

Das Rennen in Lech streicht er jedoch positiv hervor: "Heute war es besser, es war mehr Skifahren."

Kritik an Sprüngen bei Parallel-Bewerben

Grundsätzlich hat er Bedenken wegen des Formats, da die Läufer auf den Parallel-Kursen eng nebeneinander fahren würden. "Heute war es nicht so schnell gesteckt und nicht so gefährlich."

Ganz anders war das für ihn der Vergangenheit, etwa in Alta Badia. "Wenn man so eng nebeneinander fährt, dann kann man nicht mit Kuppe und Sprung fahren", meint Kristoffersen.

Klassische Disziplinen haben höheren Stellenwert

Sportlich sieht er Parallel-Rennen gegenüber den klassischen Disziplinen klar untergeordnet. "Wenn man sich einen Slalom oder eine Abfahrt in Kitzbühel, oder einen Riesentorlauf in Adelboden anschaut, dann ist dort so viel Gelände. Man muss im Flachen fahren, im Steilen. Auch die Laufzeiten sind länger", führt der 26-Jährige aus.

"Parallel sehe ich mehr als Show. Heute war es gut für mich und ich bin zufrieden. Aber man kann seine Meinung nicht wegen eines Rennens ändern, weil man ein gutes Rennen hat."

Verzicht auf Medaillenchance?

Und dann lässt er noch aufhorchen, als er auf die WM-Premiere des Formats angesprochen wird. "Ich fahre sicher nicht bei der WM", erklärt der Norweger.

"Ich denke, es war das einzige Parallelrennen für dieses Jahr. Ja, ich hätte Chancen – aber Slalom und Riesenslalom ist für mich wirklich cool.

Textquelle: © LAOLA1.at

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