Hirscher-Seitenhieb gegen Maier?

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In seinem Blog auf "redbull.com" spricht Marcel Hirscher über seinen 54. Weltcup-Sieg, der österreichischen Rekord ex aequo mit Hermann Maier bedeutet.

"Eine bedeutende Marke. Das hat mich mindestens so gefreut, wie die ehrliche Gratulation von der lebenden Legende Alberto Tomba. Solche Wertschätzung von einem der größten Skifahrer aller Zeiten zu erhalten, ist ein wunderbares Geschenk und zeugt von einem großen Charakter. Meglio grazie grande Alberto", schreibt der 28-Jährige.

Hermann Maier wird indes nicht erwähnt - was seine Gründe haben dürfte.

Keine persönliche Gratulation von Maier

Maier hat Hirscher offenbar nicht persönlich gratuliert, wie der Annaberger am Mittwoch bei der Olympia-Angelobung erwähnte: "Hermann hat sich bei mir noch nicht gemeldet."

Kurz nach dessen Triumph im Nightrace von Schladming wurde zwar ein Statement von Hermann Maier kommuniziert, Kritiker sahen die verfasste Aussendung allerdings kontrovers.

"Eine beeindruckende Marke, bei der ich allerdings immer überzeugt war, dass es sich nur um eine Zwischenstation handelt – auch aufgrund der Tatsache, dass mein Tatendrang seinerzeit nach nur vier Weltcup-Saisonen und knapp mehr als 40 Siegen an einem Sommertag abrupt gebremst worden ist", wird Maier zitiert und erinnert an seinen Motorradunfall, der ihn 17 Monate seiner Karriere kostete.

"Das ist ein Schandfleck"

Hirscher richtet sich in seinem Blog auch noch einmal an die Schneeball-Werfer von Schladming, die Henrik Kristoffersen bei dessen Fahrt im zweiten Durchgang zu behindern versucht hatten.

"Unsäglich ist, dass an so einem genialen Abend und bei 45.000 supertollen Fans eine Handvoll Deppen dabei sind, die während des Rennens Schneebälle reinwerfen! Das ist ein Schandfleck, extrem unsportlich und zum Schämen, und tut mir für Henrik als Betroffenen unendlich leid. Ich musste eine ähnliche Situation im Ausland auch schon mal erleben und weiß daher aus Erfahrung, dass das alles andere ist als lustig..."

Textquelle: © LAOLA1.at

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