Svindals Knieprobleme melden sich zurück

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Für Aksel Lund Svindal ist es ein leidiges Thema, das rechte Knie. "Es funktioniert. Aber Skifahren im Abfahrts-Weltcup ist ein bisschen mehr als nur funktionieren", meint der Norweger.

Der 34-Jährige musste im vergangenen Jänner seine Saison aufgrund einer weiteren Operation, die wegen eines Meniskusschadens notwendig geworden war, beenden. 2016 hatte er sich bei einem Sturz in der Kitzbühel-Abfahrt das Kreuzband und den Meniskus im rechten Knie gerissen sowie einen Knorpelschaden zugezogen.

Das Comeback in diesem Weltcup-Winter ist für Svindal bereits das x-te. In Lake Louise meldete er sich Ende November schon gewohnt stark mit Platz drei in der Abfahrt zurück, im Super-G wurde er am Tag darauf Fünfter. In Beaver Creek feierte er eine Woche später in der Abfahrt seinen 33. Weltcup-Sieg.

Phyrrussieg für Svindal

Es dürfte aber einer mit schmerzhaften Folgen gewesen sein. "Das Schlimmste ist, wenn so viel Schwellung da ist. Dieses Mal hat es ein bisschen länger gedauert. Die Reise nachher im Flieger, das ist nicht so super", erklärte Svindal. Wirklich lokalisieren könne er die Schmerzen nicht. "Es ist das Gesamtpaket", meinte er. "Es ist nicht ein Teil, es sind mehrere Verletzungen." Speziell die Landungen nach weiten Sprüngen seien heftig spürbar.

Nach Beaver Creek sei er überhaupt nicht mehr zum Skifahren gekommen. "Wenn die Belastung groß wird, dann kann ich nachher kein Training machen", sagte Svindal. Möglicherweise werde er in Zukunft dazu übergehen, auch das eine oder andere offizielle Training auszulassen. "Heute war es eher gemütlich. Ich habe gedacht, das ist vielleicht besser", verriet er nach Platz 69 und 3,11 Sekunden Rückstand in der Einheit am Mittwoch.

Im Schneegestöber von Val d'Isere zündet Marcel Hirscher ein Feuerwerk und rast zum 47. Weltcupsieg. Die (Tief)Schnee-Bilder:

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Viel Physiotherapie und Ergometer-Arbeit würden immerhin etwas Linderung verschaffen. Im Extremfall würde der Norweger aber auf Rennen verzichten, wenn die Schmerzen unerträglich wären. "Hoffentlich ist es nicht Kitzbühel oder Olympia oder Wengen. Aber in Beaver Creek war es auch nicht sehr gut, daher wäre es brutal schade gewesen, Beaver Creek auszulassen", meinte er.

"Ich muss es einfach von Tag zu Tag anschauen und nicht so viel Dramatik daraus machen, weil das habe ich vor der Saison gewusst, dass es ein bisschen so wird", betonte Svindal. Schmerzmittel nehme er - mit Ausnahmen - nicht: "Am liebsten nicht, aber schon Voltaren oder so etwas. Aber richtige Schmerztabletten nicht."


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