Kristoffersen: "Die letzten 2 Monate waren hart"

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Henrik Kristoffersen meldet sich nach dem Streit mit Norwegens Verband und der Pause in Levi mit dem Sieg im Slalom von Val d'Isere eindrucksvoll zurück.

"Mein Lauf war nicht zwider, und dann noch so einen draufzusetzen - Chapeau", zieht Marcel Hirscher seinen Hut.

Die Analyse von Kristoffersen muss da fast wie eine Drohung klingen: "Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Aber ich denke nicht, dass ich bereits bei 100 Prozent bin."

Auch der Sponsor-Streit ist beim Sieg Thema: "Die letzten zwei Monate waren hart. Jetzt ist es ein unglaubliches Gefühl."

"Ich möchte nur das Gleiche wie Aksel"

Bereits am Samstag nach Rang 3 im Riesentorlauf legte der 21-Jährige seinen Standpunkt im noch gerichtsanhängigen Streit mit dem Verband dar: "Ich möchte nur das Gleiche wie Aksel (Svindal). Dann wäre es fair." Der Abfahrts-Star fährt als einziger aus Norwegens Ski-Team mit einem eigenen Kopfsponsor, alle anderen tragen das Logo des Verbands-Sponsors am Kopf.

Kristoffersen erklärte auch, warum es zum Streit gekommen sei: "Telenor (Verbands-Sponsor, Anm.) hat einen neuen Deal gemacht, der wirklich gut war. Damit hatten alle Läufer die Möglichkeit, eigene Sponsoren auf dem Helm zu haben. Aber dann wurde es politisch und der Verband hat 'Nein' gesagt."

Die Klage von Kristoffersen und seinem Vater soll Anfang der Woche in Oslo behandelt werden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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