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Berthold bei Sensationssieg Dritter

Frederic Berthold fährt bei Schweizer Sensationssieg in Wengen aufs Podest:

Berthold bei Sensationssieg Dritter

Die Kombination in Wengen endet mit einer Sensation.

Bei widrigen Bedingungen nützt der Schweizer Niels Hintermann die Gunst der Stunde und feiert völlig überraschend seinen ersten Weltcupsieg, Platz zwei geht an Maxence Muzaton (FRA/+0,26).

Frederic Berthold wird Dritter (+0,35) und fährt damit sein bestes Weltcup-Ergebnis ein. Romed Baumann wird Sechster, Vincent Kriechmayr belegt Platz 17.

Alexis Pinturault landet auf Rang 20 und sichert sich nach zwei Kombinationen die kleine Kristallkugel.

Marcel Hirscher, der in Wengen nicht am Start war, belegt in der Gesamtwertung den fünften Platz.

Schnee liefert Sensation

Aufgrund der Wettervorhersagen war in der Lauberhorn-Kombi zuerst der Slalom ausgetragen worden, diesen entschied der Schweizer Justin Murisier vor dem Slowenen Stefan Hadalin (0,17) sowie den Franzosen Victor Muffat-Jeandet (0,20) und Pinturault (0,57) für sich.

Speed-Spezialist Vincent Kriechmayr hatte 2,25 Rückstand, Romed Baumann büßte 2,51 und Berthold 3,12 Sekunden ein. Zum Start der auf verkürzter Strecke ausgetragenen Abfahrt schneite es nur leicht, nach zehn Läufern wurde der Niederschlag aber immer heftiger, die folgenden Athleten waren chancenlos.

Sieger kann sein Glück nicht fassen

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das spätere Siegertrio bereits formiert.

"Momentan kann ich noch nicht viel sagen, das ist unbeschreiblich. Klar hatten wir hatten extremes Glück mit dem Wetter. Die ersten Zehn hatten einfach noch nicht so viel Schneefall", sagte der 21-jährige Hintermann, der für den ersten Schweizer Saisonsieg sorgte.

"Mega, mega, mega"

"Unbeschreiblich! Klar, wir hatten extremes Glück mit dem Wetter, die ersten zehn hatten einfach noch nicht so viel Schneefall. Es ist bei mir eigentlich bisher nicht wirklich gelaufen, auch im Europacup nicht. Im Weltcup war eigentlich Erfahrung sammeln angesagt - und dann geht es so schnell", ist Sieger Hintermann selbst überrascht.

Auch Berthold hätte mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere nicht gerechnet. "Unglaublich, ich kann es gar nicht realisieren. Die Verhältnisse haben für uns gesprochen, ich habe es scheinbar auch gut ausgenutzt. Mega, Mega, Mega. Ich hatte eine schwere Vorbereitung, beim ersten Rennen auch noch den Daumen gebrochen. Ich habe immer an mich geglaubt und bin jetzt - glücklich - zum ersten Podest gekommen. Aber ich freue mich trotzdem", sagt der 25-Jährige.

"Fair wäre cool gewesen"

Der sechstplatzierte Baumann lieferte angesichts der Verhältnisse eine starke Abfahrt ab. "Fair wäre auf jeden Fall cool gewesen. Ich bin mit meiner Abfahrt super zufrieden, ich hätte nicht groß gewusst, wo ich noch schneller fahren kann", sagte der Tiroler.

"Es war so abartig, wenn du unter der Fahrt merkst, es bremst, es stoppt, du machst dich klein und es geht trotzdem nix weiter." So Rennen gäbe es immer wieder, er hoffte, dass es in der Spezialabfahrt am Samstag fair zugehen wird. "Aber die Chancen stehen nicht so gut."

"Dann weiß man, ob es fair war oder nicht"

Für Kriechmayr wurde es der 17. Platz. "Man braucht nur das Ergebnis sehen, dann weiß man eh, ob es fair war oder nicht. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich alles in der Hocke gefahren, es hat mich die ganze Zeit hergestoppt." Man sei schlicht chancenlos gewesen." Seine Slalom-Performance bezeichnete er als "für einen Abfahrer nicht so schlecht".

An der Durchführung der Abfahrt am Nachmittag zweifelte er zur Halbzeit nicht. "Wenn das wer schafft, dann der Bauernbua aus Oberösterreich, der Hannes Trinkl, der buddelt da so rein, ich glaube, der trainiert hier heute mehr Kondi als ich den ganzen Sommer", sagte Kriechmayr über den FIS-Rennleiter. Zwar gelang es der Pistencrew, den Neuschnee rauszurutschen, ehe der Schneefall aber wieder stärker wurde.

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