Lauberhorn-Zwist vor Schlichtung

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Die beiden Streitparteien im Zwist um die Lauberhornrennen in Wengen kommen sich näher.

Nachdem Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann am Freitag einen Lösungsvorschlag zur Rettung der Wengen-Klassiker präsentiert hat, wird dieser von Urs Näpflin, Chef des Organisationskomitees der Lauberhornrenn, mehr als positiv aufgenommen.

"Ich bin sehr erfreut und froh, dass wir endlich an einem Tisch zusammenkommen. Das versuchen wir seit vier Jahren. Ich bin auch froh, dass es erste konkrete Anzeichen gibt, um eine Lösung zu finden", freut sich Näpflin.

(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)

Im Jahr 2006 betrat Anna Veith - damals noch Fenninger - erstmals die große Skibühne und feierte ihr Debüt im Weltcup. 

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Bereits ein Jahr später sammelte sie ihre ersten Weltcup-Punkte - mit Platz 16 im RTL von Cortina d'Ampezzo am 21. Jänner 2007. 

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Ihren ersten Podestplatz eroberte die Salzburgerin im Jänner 2009 mit Platz zwei im Super-G - ebenfalls in Cortina. 

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2010 in Vancouver nahm Veith erstmals an Olympischen Spielen teil, zwei weitere - höchst erfolgreiche - sollten folgen. 

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Der Durchbruch in ihrer Karriere fand 2011 statt, als Veith bei der WM in Garmisch Gold in der Super-Kombination gewann. 

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Bei der Heim-WM 2013 in Schladming fuhr die Salzburgerin zu Bronze im Riesentorlauf. 

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Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte Veith bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi, wo sie Gold im Super-G holte. 

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Im Riesentorlauf holte sie mit Silber die zweite Medaille im Zeichen der fünf Ringe. 

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Die Saison 2013/14 krönte Veith mit dem erstmaligen Gewinn des Gesamtweltcups. 

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Die WM 2015 in Vail/Beaver Creek verlief für Veith mit zwei Mal Gold (Super-G, RTL) und ein Mal Silber (Abfahrt) höchst erfolgreich. 

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Die Saison 2014/15 endete nach einem spannenden Duell mit Tina Maze mit dem zweiten Gesamtweltcup-Sieg. 

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Im Oktober 2015, drei Tage vor Saisonbeginn, stürzte Veith beim Training in Sölden schwer und zog sich einen Kreuzband- und Innenbandriss sowie einen Riss der Patellasehne zu. Sie fiel die gesamte Saison 2015/16 aus.

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Nach ihrem Comeback im Dezember 2016 stand Veith im Jänner 2017 als Dritte im Super-G in Cortina d'Ampezzo erstmals nach ihrer Verletzung wieder am Podest. Kurz darauf musste sie die Saison abbrechen und neuerlich unters Messer. 

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In der Saison 2017/18 stieg Veith nach ihrer zweiten OP wieder in den Weltcup ein. Im Dezember 2017 feierte sie 1001 Tage nach ihrem letzten Sieg im Super-G in Val d'Isere wieder einen Weltcup-Erfolg. 

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Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang roch es bereits nach Super-G-Gold für Veith, ehe Sensationsfrau Ester Ledecka ihr den Sieg noch um eine Hundertstel wegschnappte. 

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Im Jänner 2019 - kurz vor der WM - schlug der Verletzungsteufel erneut zu: Veith zog sich beim Training in Italien einen Kreuzbandriss zu. 

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Veith kämpfte sich erneut zurück, die Saison 2019/20 verlief bis zum corona-bedingten Abbruch aber sehr durchwachsen. Nun setzt Veith einen Schlussstrich unter ihre erfolgreiche Karriere. 

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Hier gibt's noch weitere Bilder aus Anna Veiths Karriere:

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Lehmann reichte Näpflin die Hand, forderte im Gegenzug Zugeständnisse im Marketing seitens des OK und nahm die Berner Politik in die Pflicht.

"Man muss Traditionen auch mal hinten anstellen"

Einige Meinungsverschiedenheiten bestünden zwar weiter. Im wesentlichsten Streitpunkt aber, dem Marketing, lenkte Näpflin ein: "Wir sind bereit, Konzessionen einzugehen. Die Vermarktung ist ein wichtiger Bestandteil, darum muss man Traditionen auch mal hinten anstellen." Der Weg für eine Vermarktung des Hundschopfs, gegen die sich die Wengener bisher stemmten, ist damit frei. Am Standpunkt, dass Swiss-Ski die Verteilung der seit 2017 gestiegenen TV-Gelder anpassen muss, hält Näpflin fest.

Der Streit zwischen dem Organisationskomitee der traditionsreichen Weltcuprennen in Wengen und der Führung des Schweizer Skiverbandes war vergangene Woche eskaliert. Der Verband hatte beim Weltverband FIS beantragt, den Klassiker im Berner Oberland ab der Saison 2021/22 aus dem Weltcup-Kalender zu streichen. Für den kommenden Alpin-Winter sind die Lauberhornrennen aber definitiv im Programm.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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