Weltcup: Svindals Reform-Vorschlag

Weltcup: Svindals Reform-Vorschlag Foto: © GEPA
 

Vor einem Jahr hat Aksel Lund Svindal seinen Rücktritt erklärt. Doch der Norweger macht sich weiterhin intensiv Gedanken über die Zukunft des Ski-Rennsports.

In der "Kleinen" spricht sich der 37-Jährige für mehr City-Rennen aus: "Wir können nicht immer sagen, dass die Leute zu uns kommen müssen. Der Sport muss dort hingehen, wo die Leute sind. Die Frage ist aber, wie viel man wovon macht und ob es ok ist, dass das alles zum Gesamtweltcup zählt, weil man dann plötzlich drei Viertel Technik-Rennen hat und nur ein Viertel Abfahrten." Das sei nicht fair, meint der zweimalige Gesamtweltcup-Gewinner (2007, 2009).

Dementsprechend würde Svindal am Weltcup an sich gar nicht viel ändern. Aber: "Man kann Show-Rennen in Städten machen mit gutem Preisgeld - das könnte sich die FIS leisten -, aber keinen Punkten für den Gesamtweltcup.

Zudem macht der Skandinavier den Vorschlag, "rund um Weihnachten eher technische Disziplinen statt Abfahrten anzusetzen, in Skigebieten, wo schon skibegeistertes Publikum da ist."

Die Slaloms könne man immerhin auch bei Fluchtlicht fahren, im Gegensatz zu den Abfahrten.


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