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Shiffrin: Warum der Fokus nicht mehr auf dem Gesamtweltcup liegt

Der US-Skistar fokussiert sich in der kommenden Saison auf Riesentorlauf und Super-G. Das sind die Gründe:

Shiffrin: Warum der Fokus nicht mehr auf dem Gesamtweltcup liegt Foto: © GEPA
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Sechs Mal konnte US-Skistar Mikaela Shiffrin die große Kristallkugel für den Alpinen-Gesamtweltcup gewinnen.

In der kommenden Saison stellt die mittlerweile 31-Jährige aber dieses Ziel hinten an. Ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin, dem Slalom, tritt Shiffrin jetzt kürzer.

Fokus auf Riesenslalom und Super-G

"Ich akzeptiere es, dass der Gesamtweltcup etwas ist, das ich möglicherweise nicht mehr gewinnen werde", sagte Shiffrin in einer Medienrunde. Die Amerikanerin möchte nun herausfinden, wie konkurrenzfähig sie im Riesenslalom und dem Super-G sein kann.

"Das auszuprobieren, dafür schlägt mein Herz - und da rückt der Gesamtweltcup in den Hintergrund", sagt die 31-Jährige.

Hintertür zu Gesamtweltcup trotzdem offen

Ganz abschließen möchte Shiffrin jedoch mit dem Gesamtweltcup nicht. "Wenn es großartig läuft, sich alles gut anfühlt, die Ergebnisse stimmen und ich im Rennen dabei bin, dann, ja dann ist das wieder eine andere Geschichte."

1.080 ihrer insgesamt 1.534 Punkte in der vergangenen Saison sammelte Shiffrin im Slalom. Für die dreifache Olympia-Siegerin geht es vor allem darum einen Weg zu finden, um die Motivation für die Zukunft aufrechtzuhalten.

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Shiffrin greift nun in Riesenslalom und Super-G an
Foto: ©GEPA

Rennchef: "Mache mir überhaupt keine Sorgen"

Shiffrins Ausrüster Atomic muss sich ebenfalls auf die Umstellung der Amerikanerin einstellen. "Natürlich war Mika mit ihrer Slalom-Siegquote für uns eine Bank", sagt Rennchef Christian Höflehner. "Der Grund jedoch, warum sie seit Jahren so gut fährt, ist einfach, dass sie immer neugierig geblieben ist und immer neue Details herausfinden wollte."

Höflehner blickt weiterhin optimistisch in die Zukunft. "Skifahrerisch mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Sie hat schon Super-Gs gewonnen - ohne wahnsinnig viel Training", so der Atomic-Rennsportchef.

Letzter Super-G-Erfolg liegt etwas zurück

Den letzten Sieg in einem Super-G konnte Shiffrin im Dezember 2022 in St. Moritz feiern. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht, dass schon bald der nächste dazukommt. "Wie viel Risiko ist sie bereit zu nehmen? Das wird spannend sein zu sehen."

Der erste Riesenslalom der Saison steht bereits am 14. Oktober in Sölden an. Die nächste Gelegenheit sich im Super-G zu beweisen hat Shiffrin am 13. Dezember bei ihrem Heimrennen in Beaver-Creek.

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