Saisonende! Svindal musste erneut unters Messer

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Aksel Lund Svindals schlimmste Befürchtungen sind wahr geworden.

Der Norweger musste sich einer neuerlichen Operation unterziehen und die Weltcup-Saison damit vorzeitig beenden.

"Der Meniskus ist nicht richtig mit dem Knochen verbunden", schreibt Svindal auf Facebook. "Das bedeutet, dass mein Knie bei jeder Landung nach einem Sprung schmerzt."

"Das Gute ist, dass die Chance groß ist, dass es im nächsten Winter viel besser sein wird. Das Schlechte ist, dass ich wieder zurück auf die Krücken muss und in dem Winter nicht mehr Skifahren werde."

Comeback erst im Dezember

Svindal musste fast genau vor einem Jahr ebenfalls die Saison vorzeitig beenden, nachdem er bei der Hahnenkamm-Abfahrt auf der Streif schwer zu Sturz gekommen war. Dabei zog sich der Norweger einen Kreuzband- und Meniskusriss sowie einen Knorpelschaden im rechten Knie zu.

Vermeintlich fit startete der Speed-Spezialist sein Comeback in Val d'Isere Anfang Dezember. Sein Comeback verlief mit drei Podestplätzen in vier Rennen herovrragend.

Zuletzt wurden die Schmerzen im Knie aber wieder so schlimm, dass er kaum mehr trainieren konnte. "Training geht nicht, ich muss so wenig fahren wie möglich", sagte der 34-Jährige.

Mindestens 6 Monate Pause

Svindal musste deshalb die Bewerbe in Santa Caterina auslassen und reiste auch aus Wengen frühzeitig ab, um sich in Norwegen untersuchen zu lassen. Die Befürchtungen haben sich nun leider bewahrheitet.

Die Operation führte laut Mitteilung des norwegischen Skiverbands Teamarzt Marc Strauss durch. Der Eingriff sei "richtig und unbedingt notwendig" gewesen, weil sich die Verletzung mit Fortdauer der Saison verschlimmert hätte. Strauss geht von einer vollständigen Heilung aus, in den nächsten sechs Monaten wird Svindal aber nicht auf den Skiern stehen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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