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Lara Gut: "Selbst eine Goldmedaille wäre es nicht wert gewesen"

Lara Gut-Behrami genießt ihren Ruhestand. Auch mit etwas Abstand bereut die Schweizerin nichts an ihrer Entscheidung.

Lara Gut: "Selbst eine Goldmedaille wäre es nicht wert gewesen" Foto: © IMAGO / IPA Sport

Ende August hat Lara Gut-Behrami das Ende ihrer aktiven Ski-Laufbahn offiziell verkündet.

Selbst die anstehende Ski-Heimweltmeisterschaft in Crans Montana hat die 35-jährige Schweizerin nicht umstimmen können, ihre Karriere doch noch fortzusetzen.

Nach ihrer schweren Knieverletzung im November 2025 wäre der Aufwand, der nötig gewesen wäre, um wieder den Anschluss an die Weltspitze zu finden, schlichtweg zu groß gewesen.

"Selbst eine Goldmedaille wäre die Monate nicht wert gewesen, die ich hätte opfern müssen", stellt die Schweizerin in einem Interview mit dem "Tages-Anzeiger" klar.

Plötzlich "alles schöner"

Stattdessen genieße sie ihren Alltag als Ski-Pensionistin in vollen Zügen: "Seit ich keine Rennen mehr fahre, ist alles deutlich schöner geworden."

"Heute kann ich auch mal bis Mitternacht einen Film schauen, ohne ans Training vom nächsten Morgen zu denken", meint die zweifache Gesamtweltcupsiegerin.

"Geht darum, was mir guttut"

Training stehe zwar nach wie vor an der Tagesordnung, mit einem möglichen Comeback in der Zukunft habe das aber gar nichts zu tun: "Es geht nicht mehr darum, wie viel Gewicht ich stemme, sondern darum, was mir guttut."

Lara Gut-Behrami gewann in ihrer Karriere unter anderem 48 Weltcuprennen, zwei Mal die große Kugel für den Gesamtweltcup, Olympia-Gold 2022 im Super-G sowie zwei WM-Goldmedaillen 2021 (Super-G und Riesentorlauf).

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