Zweiter Streif-Sieg für Paris, Mayer Achter

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Dominik Paris gewinnt zum zweiten Mal die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel.

Der Italiener bezwingt die Streif in 1:55,01 Minuten und setzt sich überraschend vor den beiden Franzosen Valentin Giraud Moine (+0,21) und Johan Clarey (+0,33) durch.

Bester Österreicher wird Super-G-Sieger Matthias Mayer als Achter (+0,75), Hannes Reichelt fährt trotz Beinahe-Ausfall noch auf Rang neun (+0,82). Vincent Kriechmayr belegt Rang elf (+1,05), Klaus Kröll landet auf Platz 17 (+1,53).

Daniel Danklmaier zeigt mit Rang 25 auf, Romed Baumann wird 26.

Franz und Feuz im Pech

Max Franz verliert bereits nach wenigen Sekunden den Ski und scheidet aus.

Der Schweizer Beat Feuz liegt am Hausberg bereits sieben Zehntel vorne, ehe er in der Traverse ausgehoben wird und einen Sturz nicht verhindern kann. Der vierfache Saisonsieger Kjetil Jansrud verpatzt seine Fahrt völlig und landet nicht in den Top 30.

Paris fühlt sich in Kitz wohl

Paris feiert damit seinen insgesamt siebenten Weltcup-Erfolg, den dritten in Kitzbühel. Neben den Abfahrten 2013 und 2017 gewann er auch 2015 auch den Super-G am Hahnenkamm.

Ehe sich der 27-jährige über seinen siebenten Weltcupsieg und den Siegerscheck von 74.000 Euro brutto freuen durfte, musste er lange zittern. Er war vor vier Jahren auch der Letzte, der wie heuer am Hahnenkamm auf der Originalstrecke über 3.312 m triumphierte. Als der neuerliche Erfolg und seine Führung im Disziplinweltcup feststanden, meinte er. "Ein Wahnsinn! Das hätte ich mir nicht gedacht, dass ich da oben stehe." Es war sein bereits dritter Kitz-Sieg, einen errang er 2015 auch im Super-G.

Giraud Moine hatte schon im zweiten Training als Vierter gezeigt, dass er mit der Streif gut zurecht kommt, zwei Tage vor seinem 25. Geburtstag stand er zum zweiten Mal nach Rang zwei in Kvitfjell 2016 auf dem Weltcuppodest. Für den 36-jährigen Clarey war es der vierte Stockerlplatz seiner Karriere.

Reichelt mit frühem und teurem Patzer

Als Erster kratzte Vorjahressieger Peter Fill eine schnelle Linie in das Eis (am Ende Vierter). Aber schon der nach ihm folgende Reichelt zeigte, dass es noch besser geht.

Ein Fehler oben raubte aber alle Siegchancen, auch wenn die Aufholjagd sehenswert war. Mit dem Norweger Kjetil Jansrud verpatzte ein weiterer Topfavorit seine Fahrt auf der Streif (36.), die laut Ex-Rennläufer und ORF-Co-Kommentator Armin Assinger einem "aufgestellten zugefrorenen See" glich.

"Ein Top-Ten-Platz passt"

Für Mayer (+0,75) war es das beste Abfahrtsergebnis seit November 2015 in Lake Louise, als er ebenfalls Achter war und dem wenige Wochen später in Gröden so verhängnisvollem Sturz, als er sich Brustwirbel brach.

"Ich bin zufrieden. Viele Leute haben sich was erwartet von mir wieder. Ich bin echt froh. Ein Top-Ten-Platz passt. Es war nicht so einfach, es war erst die dritte Abfahrt nach dem Sturz", erinnerte der Olympiasieger, der im Gefühl verlangendem Mittelteil nicht optimal zurecht kam.

ÖSV bei Abfahrts-Thriller auf der Streif nur in Nebenrolle. Die besten Bilder der Hahnenkamm-Abfahrt 2017:

Bild 1 von 26 | © GEPA
Bild 2 von 26 | © GEPA
Bild 3 von 26 | © GEPA
Bild 4 von 26 | © GEPA
Bild 5 von 26 | © GEPA
Bild 6 von 26 | © GEPA
Bild 7 von 26 | © GEPA
Bild 8 von 26 | © getty
Bild 9 von 26 | © getty
Bild 10 von 26 | © getty
Bild 11 von 26 | © GEPA
Bild 12 von 26 | © GEPA
Bild 13 von 26 | © getty
Bild 14 von 26 | © getty
Bild 15 von 26 | © GEPA
Bild 16 von 26 | © GEPA
Bild 17 von 26 | © getty
Bild 18 von 26 | © GEPA
Bild 19 von 26 | © getty
Bild 20 von 26 | © GEPA
Bild 21 von 26 | © getty
Bild 22 von 26 | © GEPA
Bild 23 von 26 | © GEPA
Bild 24 von 26 | © GEPA
Bild 25 von 26 | © GEPA
Bild 26 von 26 | © getty
Textquelle: © LAOLA1.at

Sensationell: Lindsey Vonn triumphiert in Garmisch

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare