Kitzbühel: Das ist der britische Sensationsmann

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David Ryding sorgte beim Hahnenkamm-Slalom mit Platz zwei für eine der größten Sensationen der jüngsten Ski-Geschichte.

Der 30-Jährige belegte mit Rang zwei als erst zweiter Brite nach Konrad Bartelski (1981, Abfahrt in Gröden) einen Podestplatz im Weltcup. "Das fühlt sich definitiv wie ein Sieg an. Daran werde ich mich für den Rest meines Lebens erinnern", sagt der sichtlich überwältigte Überraschungsmann danach.

Nach dem ersten Lauf lag der Technik-Spezialist sogar in Führung.

Schließlich musste er sich einem entfesselten Marcel Hirscher um 0,76 Sekunden geschlagen geben. Damit kann Ryding aber gut leben: "Hinter ihm Zweiter zu werden kann sich sehen lassen. Es ist unglaublich!"

Die ganze Ski-Welt fragt sich nun, wer dieser Dave Ryding ist. LAOLA1 stellt den Sensationsmann vor.

Bis 12 nur auf Matten

Bereits in jungen Jahren wagte sich der Brite auf die Latten. Da es in seiner Heimat aber äußerst schwer - um nicht zu sagen unmöglich - ist, einen beschneiten Berg zu finden, musste er bis zu seinem 12. Lebensjahr auf Matten trainieren. Auf einem Hang, der mit Kunststoff-Matten überdeckt wurde, startete er erste Versuche.

"Mein Vater war mein Trainer, ich habe von klein auf trainiert. Mit 13 bin ich in die Welt hinaus gezogen, um Ski zu fahren", erinnert sich der 30-Jährige zurück. "Am Anfang war es ein Schock, es war ein langer Weg."

Marcel Hirscher setzt den Sensationellen Schlusspunkt unter das Hahnenkamm-Wochenende. Die Slalom-Bilder:

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Schließlich machte sich die harte Arbeit aber bezahlt. Es stellten sich erste Erfolge bei FIS-Rennen ein, auch im Europacup hielt Ryding gut mit.

Ziele um Welten übertroffen

In der Saison 2012/13 gewann er schließlich die Europacup-Slalomwertung. Auf Weltcup-Ebene setzte der in Chorley geborene Mann immer wieder Ausrufezeichen und qualifizierte sich immer öfter für zweite Durchgänge.

Und schon damit erfüllte er sich seinen großen Wunsch. Denn Ryding hält fest: "Mein Ziel war es, im Weltcup unter den ersten 30 zu sein. Davon habe ich als Kind geträumt."

"Letztes Jahr habe ich das geschafft, jetzt stehe ich in Kitzbühel auf dem Podest – ein Wahnsinn!", berichtet er emotional.

"Hoffentlich machen es mir viele Kinder nach"

Warum er sich fürs Skifahren entschieden hat, kann er selbst nicht so genau sagen. "Ich habe den Sport immer geliebt, es hat mich fasziniert."

In seiner Heimat ist er nach wie vor ein eher unbeschriebenes Blatt, gerade einmal 5.000 Fans zählt seine offizielle Facebook-Seite. "In Großbritannien gibt es nur eine kleine Ski-Gemeinde, aber sie hält zusammen", zeigt sich Ryding stolz. "Hoffentlich werden es aber doch bald ein paar mehr Fans."

Dass er nun nach Bartelski der erst zweite Brite auf einem Weltcup-Podest ist, ehrt ihn zusätzlich: "Das macht mich stolz", sagt er und fügt an: "Ich hoffe, dass bald ein paar mehr Kinder aus Großbritannien ganz nach oben kommen und weiter Rekorde schreiben."

Der glühende Liverpool-Fan

Zwar ist zu bezweifeln, dass Ryding in Großbritannien einen großen Ski-Boom auslöst, den Tourismus - auch jenen in Österreich - werden die Schlagzeilen auf der Insel aber sicher freuen.

Vielleicht landet Ryding ja auf den Sport-Seiten neben seinem Lieblings-Fußballklub. Wie könnte es anders sein, ist der zweifache Olympia-Teilnehmer nämlich glühender Fußball-Anhänger. Der FC Liverpool hat es ihm angetan.

"Ich lebe nördlich von Manchester und Liverpool, habe mich aber für Liverpool entschieden", verrät er und muss dabei schmunzeln. "Wenn man die Erfolge der letzten Jahre betrachtet war das vielleicht die falsche Entscheidung."

Dies sei dahingestellt - die richtige Entscheidung hat Dave Ryding aber mit seiner Berufswahl getroffen. Das beweist der sensationelle zweite Platz in Kitzbühel einmal mehr.

Auch abseits der Piste sind die Hahnenkamm-Rennen ein Highlight - für die Society. Die besten Party-Pics:

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Playboy After Race Party

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KitzRaceParty - Bode und Morgan Miller

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Abfahrtsrekordsieger Didier Cuche

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Ex-F1-Weltmeister Mika Häkkinen

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TV-Moderatorin Andrea Schlager

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Die Hinterseers

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Die Bergers und Laudas

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Erik Guay

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Norwegens Abfahrts-Asse Aleksandar Aamodt Kilde und Kjetil Jansrud

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Armin Assinger und Sandra Schranz

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Gregor Bloeb und Nina Proll

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Marlies und Benjamin Raich

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Hannes Reichelt und Ehefrau Larissa

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Stephan Eberharter und seine Ehefrau

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Victoria Swaroski

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Carlos Sainz

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Maria Höfl-Riesch

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MotoGP-Weltmeister Marc Marquez

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Promis auf der Streif - das Charity Race

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F1-Pilot Daniil Kvyat - die Abfahrts-Hocke ist ausbaufähig

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Bernie Ecclestone als Rennleiter

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Niki Lauda gibt anders Gas...

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Kitzbühel-Legende Anderl Molterer (85)

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DJ Ötzi

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Schauspielerin Nina Proll

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Schauspieler Gregor Bloeb

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Gerhard Berger

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Marco Büchel

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Kitz 'n Glamour - eine etwas andere Party

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Weißwurst-Party beim Stanglwirt - die lässt sich auch Arnold Schwarzenegger nicht entgehen.

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A1 Kitz Night

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Gösser-Abend

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Kitz Elite Club

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Textquelle: © LAOLA1.at

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