Olympia-Abfahrt: Von Favoriten und Eintagsfliegen

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Das nächste Husarenstück von Matthias Mayer?

Wenn am Sonntag um 3 Uhr (LIVE im LAOLA1-Ticker) mit der Herren-Abfahrt die Königsdisziplin der Olympischen Alpin-Bewerbe über die Bühne geht, werden mehr Augen auf den Kärntner gerichtet sein als vor vier Jahren.

Schließlich ist er der Titelverteidiger - und zwei Mal Gold konnte in dieser Disziplin noch nie ein Athlet erobern.

2014 in Sotschi kam sein Triumph nicht unbedingt erwartet, womit er sich in eine längere Liste an Überraschungssiegern bei Olympischen Abfahrten einreiht.

So mancher Favorit hielt jedoch dem Druck stand - unvergessen in diesem Zusammenhang: Franz Klammer 1976 in Innsbruck.

Die LAOLA1-Zeitreise erzählt in der folgenden Diashow die Geschichte aller Abfahrts-Olympiasieger von Klammer bis Mayer - egal ob Favoritensieg oder Eintagsfliege:

LAOLA1 mit einer Zeitreise durch die Historie der Abfahrts-Olympiasieger:

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MATTHIAS MAYER - 2014 in Sotschi Bild 2 von 51
Es gibt kaum besseres Timing, als sich mit dem ersten Karriere-Sieg zum Olympiasieger zu krönen. Mayer gelang dieses Kunststück in Sotschi. Bild 3 von 51

Damit war er jedoch nicht der Erste in der jüngeren Vergangenheit der Olympischen Abfahrten. Ein Rückblick auf Favoriten- und Außenseitersiege:

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FRANZ KLAMMER (AUT) - 1976 in Innsbruck Bild 5 von 51
Als Lokalmatador hielt der Kärntner dem immensen Siegdruck eines Favoriten bei Heim-Olympia stand. Bild 6 von 51
Klammer siegte vor seinem langjährigen Rivalen Bernhard Russi (SUI) und Herbert Plank (ITA). Bild 7 von 51
LEONHARD STOCK (AUT) - 1980 in Lake Placid (Bild aus dem Jahr 1988) Bild 8 von 51
Sein erster Abfahrts-Sieg! Als Ersatzmann in die USA gereist, qualifizierte sich der Tiroler und siegte vor Peter Wirnsberger (AUT) und Steve Podborski (CAN). Bild 9 von 51
BILL JOHNSON (USA) - 1984 in Sarajevo Bild 10 von 51
Der US-Boy krönte eine starke Saison. Silber ging an Peter Müller (SUI). Jimmy Steiner holte mit Bronze Österreichs einzige Medaille in Sarajevo. Bild 11 von 51
PIRMIN ZURBRIGGEN (SUI) - 1988 in Calgary Bild 12 von 51
Zurbriggen krönte die Schweizer Dominanz in den Speed-Bewerben Ende der 80er-Jahre. Bild 13 von 51
Silber ging erneut an seinen Landsmann Peter Müller, Bronze sicherte sich Franck Piccard (FRA). Bild 14 von 51
PATRICK ORTLIEB (AUT) - 1992 in Albertville Bild 15 von 51
Eine ähnliche Story wie jene von Mayer oder zuvor Stock: Ortlieb gewann bei Olympia seine allererste Abfahrt. Bild 16 von 51
Mit Startnummer eins legte er am Face de Bellevarde eine Bestzeit hin, die nicht mehr geschlagen werden sollte. Bild 17 von 51
Silber ging an den französischen Lokalmatador Franck Piccard, Günther Mader komplettierte mit Bronze den ÖSV-Jubeltag. Bild 18 von 51
TOMMY MOE (USA) - 1994 in Lillehammer Bild 19 von 51
Olympia-Sieg in der Abfahrt, ohne zuvor im Weltcup gewonnen zu haben? Das können auch US-Boys. Bild 20 von 51
Moe schnappte in Kvitfjell den etablierten Speed-Stars die Gold-Medaille weg. Bild 21 von 51
Für Local Hero Kjetil-Andre Aamodt (NOR) reichte es mit 0,04 Sekunden Rückstand nur zu Silber, Ed Podivinsky (CAN) wurde Dritter. Bild 22 von 51
Moe gewann in derselben Saison nach Olympia noch einen Super-G - der einzige Weltcup-Sieg seiner Karriere. Bild 23 von 51
JEAN-LUC CRETIER (FRA) - 1988 in Nagano Bild 24 von 51
Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass Cretier in seiner Karriere kein Weltcup-Rennen gewinnen konnte. Bild 25 von 51
Damit war er der dritte Abfahrts-Olympiasieger in Folge, der ohne Weltcup-Sieg zu Gold raste. Perfektes Timing. Bild 26 von 51
Der Franzose verwies Lasse Kjus (NOR) und den Österreicher Hannes Trinkl auf die Plätze. Bild 27 von 51
Die Schlagzeilen nach dem Rennen gehörten jedoch wegen seines "Jahrhundert-Sturzes" weitestgehend Hermann Maier. Bild 28 von 51
FRITZ STROBL (AUT) - 2002 in Salt Lake City Bild 29 von 51
Es lag am Kärntner, die Serie der Überraschungs-Olympiasieger zu beenden. Bild 30 von 51
"The Cat" zählte längst zu den etablierten Speed-Stars, als er in Snowbasin in den Abfahrts-Olymp aufstieg. Bild 31 von 51
Lasse Kjus (NOR) musste sich wie vier Jahre zuvor mit Silber begnügen, Stephan Eberharter eroberte Bronze. Bild 32 von 51
Bis zum Triumph von Mayer in Sotschi sollte Strobl der letzte österreichische Abfahrts-Olympiasieger bleiben. Bild 33 von 51
Ob Hermann Maier, der wegen seines Motorrad-Unfalls verzichten musste, etwas am Siegerfoto geändert hätte? Bild 34 von 51
Strobl konnte es egal sein. Zur Party im Österreicher-Haus reiste auch Vorgänger und Kärntner Landsmann Franz Klammer an. Bild 35 von 51
Eberharter wiederum ließ es sich nicht nehmen, für die musikalische Untermalung zu sorgen. Bild 36 von 51
ANTOINE DENERIAZ (FRA) - 2006 in Turin. Bild 37 von 51
Auch eher unter die Kategorie Überraschung fiel der Olympiasieg von Deneriaz. Bild 38 von 51
Wobei der Sieg des Gleit-Spezialisten auf der Strecke in Sestriere nicht aus dem Nichts kam. Bild 39 von 51
Man wusste vorher, dass man bis zu seiner Fahrt mit Startnummer 30 warten müsste, um den Sieger zu kennen. Bild 40 von 51
Und tatsächlich fing der damals 29-Jährige den in Führung liegenden Favoriten Michael Walchhofer (AUT) noch ab. Bild 41 von 51
Die Bronze-Medaille sicherte sich der Schweizer Bruno Kernen, der neun Jahre zuvor in Sestriere schon Abfahrts-Weltmeister geworden war. Bild 42 von 51
Für Deneriaz, 2002 und 2003 Sieger von drei Weltcup-Rennen, blieb es sein letzter Karriere-Sieg. Bild 43 von 51
DIDIER DEFAGO (SUI) - 2010 in Vancouver Bild 44 von 51
Im routinierten Alter von 32 Jahren krönte sich Defago zum Olympiasieger. Bild 45 von 51
Als erster Schweizer in der Königsdisziplin seit Zurbriggen 22 Jahre zuvor. Bild 46 von 51
Sieben Hundertstel gaben auf der Strecke in Whistler letztlich den Ausschlag zu Gunsten des Schweizers. Bild 47 von 51
Aksel Lund Svindal musste sich mit Silber zufrieden geben, Bronze-Medaillen-Gewinner Bode Miller (USA) hatte auch nur neun Hundertstel Rückstand. Bild 48 von 51
Rang vier ging übrigens an den Österreicher Mario Scheiber. Bild 49 von 51
Defago gewann vor seinem Olympischen Triumph drei Weltcup-Rennen. Bild 50 von 51
Danach sollten noch deren zwei folgen - 2011 in Bormio und 2014 im Super-G von Kitzbühel. Bild 51 von 51


Textquelle: © LAOLA1.at

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