Morddrohungen nach Bronze-Medaille

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Bronze über 500m im Shorttrack - aber Kim Boutin hat bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang nicht nur Grund zur Freude.

Die Kanadierin ist das Ziel wilder Drohungen südkoreanischer Fans. Die Lokalmatadorin Choi Min-jeong wurde im Finale disqualifiziert, Boutin wurde zur Nutznießerin. Seither setzt es auf Twitter und Facebook sogar Morddrohungen.

Die Kanadierin hat nach rund 10.000 Kommentaren ihre Social-Media-Konten geschlossen. "Wir können das nicht kontrollieren", so IOC-Sprecher Mark Adams.

Das Internationale Olympische Komitee bittet alle, die Athleten zu respektieren. "Das ist eine Angelegenheit des Nationalen Olympischen Komitees für Kanada, um sicherzustellen, dass jeder vollständig geschützt ist."

Das kanadische NOK leitet Untersuchungen ein. "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mannschaftsmitglieder hat für uns oberste Priorität", heißt es.

Im hektischen Finale hat Arianna Fontana die erste Goldmedaille für Italien bei den Spielen geholt. Choi wurde wegen Behinderung zum Entsetzen des Publikums disqualifiziert. Sie war ursprünglich Zweite, Boutin zunächst nur Vierte gewesen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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