Springt Schladming 2026 für Innsbruck ein?

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Nach dem Aus der Innsbruck-Kandidatur für Olympia 2026 denkt man andernorts laut über eine Bewerbung nach.

Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer Samstags-Ausgabe berichtet, arbeite man in Schladming "an einem vertretbaren Konzept für Olympische Winterspiele". Man wolle nach der Innsbruck-Absage "eine Alternative anbieten". Vor dem Nachtslalom am Dienstag soll es auch eine offizielle Stellungnahme geben.

Vor allem Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter scheint sich starkzumachen.

"Es wäre doch schade, wenn Österreich sich als eines der Kernländer des Wintersports selbst aus dem Rennen nimmt. Denn wenn man es nicht jetzt macht, dann ist die Chance wohl wirklich auf die nächsten 50 Jahre dahin", wird er zitiert.

Skepsis bei ÖOC und in der Steiermark

Dem Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) ist Schladmings Plan bereits zu Ohren gekommen.

"Wir wissen, dass es Gedanken in diese Richtung gibt. Aber wir waren in Gespräche bisher nicht eingebunden. Um etwas sagen zu können, muss für diese Idee zunächst einmal eine politische Klärung stattfinden", erklärt ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel gegenüber der Zeitung und gibt zu bedenken: "Wenn man so etwas macht, dann muss man auch seriöse Studien durchführen, ob und wie alles durchführbar ist."

Auch in Graz und im Land Steiermark herrscht Skepsis. "Unser Augenmerk liegt auf dem Kulturjahr 2020. Wir haben keine freien budgetären Mittel, auch nicht für eine Bewerbung", betont etwa der Grazer Finanzstadtrat Günter Riegler.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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