ÖSV-Team holt Silber im Mixed-Bewerb

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Nach Bronze für die Kombinierer dürfen auch die Skispringer bei der WM in Lahti über Edelmetall jubeln.

Daniela Iraschko-Stolz, Michael Hayböck, Jacqueline Seifriedsberger und Weltmeister Stefan Kraft holen Silber im Mixed-Bewerb. Das ÖSV-Quartett muss sich Deutschland (Vogt, Eisenbichler, Würth, Wellinger) klar um 36,2 Punkte geschlagen geben. Bronze geht an Japan (-55,8).

Für Österreich ist es nach Silber bei der WM 2013 die zweite Medaille in diesem Bewerb, 2015 in Falun ging der ÖSV leer aus.

Kraft überholt Japan

Nach dem Misserfolg bei den Weltmeisterschaften 2015 mit Rang vier hatten sich die von Daniela Iraschko-Stolz angeführten ÖSV-Damen für die Nordische Ski-WM in Finnland mehr Teamgeist gewünscht. Der wurde in der gemeinsamen Vorbereitung am Sonntag heraufbeschworen. Zur Belohnung gab es wie schon 2013 Silber, für Seifriedsberger war es eine schöne Wiederholung. "So eine Medaille macht sich gut, ich bin voll zufrieden", meinte die Oberösterreicherin erfreut.

Iraschko-Stolz genoss als Mannschaftssportlerin - sie spielt auch Fußball - den neuerdings herrschenden Teamgeist. "Ich bin stolz auf die Mannschaft! Mixed-Team hat schon was", erklärte die 33-Jährige und sprach von einer sensationellen Teamleistung. "Jeder hat das gezeigt, was er drauf hat."

Das ÖSV-Quartett präsentierte sich wirklich wie aus einem Guss, keine bzw. keiner fiel ab. Kraft blieb es im ersten Durchgang als Schlussmann vorbehalten, die zweitplatzierten Japaner erstmals zu überholen. Den Silber-Rang gaben die Österreicher in der Folge nicht mehr ab, Japan (Yuki Iti, Taku Takeuchi, Sara Takanashi und Daiki Ito) lag 19,6 Punkte zurück.

Schröcksnadels Mindestziel erreicht

Der 23-jährige Kraft brauchte im Finale nur noch zu vollenden und er tat es im Stile eines Routiniers. "Ich habe gesagt, ich möchte entspannt oben sitzen. Das haben meine Teamkollegen gut gemacht", lobte der vierfache Saisonsieger.

Damit war schon nach den ersten vier WM-Tagen das Mindestziel von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel erreicht und der Medaillensatz komplettiert. Stefan Kraft hatte am Vorabend Einzel-Gold erobert und die Kombinierer als Team am Sonntagnachmittag Bronze gesichert.

Der Titel war für die Österreicher freilich außer Reichweite. Deutschland feierte mit Einzel-Weltmeisterin Carina Vogt, Markus Eisenbichler, Svenja Würth und Andreas Wellinger einen Start-Ziel-Sieg. Für Vogt war es die vierte Goldmedaille, für ihre Kollegen die erste. Wellinger, der am Vortag Vize-Weltmeister hinter Kraft geworden war, lieferte diesmal mit 99 und 98 Metern vor Kraft (96,5/97) die beste Einzelleistung ab.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

ÖSV-Kombinierer holen WM-Bronze in der Staffel

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