Zwei Siegerinnen im Langlauf-Sprint in Seefeld

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Im Sprint-Bewerb bei der WM-Generalprobe in Seefeld gibt es bei den Damen zwei Siegerinnen.

Nach Auswertung des Zielfotos werden Laurien van der Graaff (SUI) und die US-Amerikanerin Sophie Caldwell zeitgleich an die Spitze gereiht. Für beide Damen ist es der zweite Weltcupsieg ihrer Karriere. Das Podest komplettiert Maiken Caspersen Falla (NOR). Lisa Unterweger schafft die Quali für die K.o.-Runde, scheitert aber in Runde eins und belegt Rang 28.

Auch bei den Herren ist mit Dominik Baldauf ein Österreicher in der K.o.-Runde dabei. Aber auch für den Vorarlberger kommt in Runde 1 das Aus, er belegt Rang 23.

Den Sieg sichert sich Johannes Hoesflot Klaebo (NOR), der sich souverän vor Lucas Chanavat (FRA) und Calle Halfvarsson (SWE) durchsetzt.

Für den 23-Jährigen ist es der achte Saisonsieg und insgesamt sein 13. Sieg im Weltcup.

Sieg trotz Stockbruchs

Van der Graaff freut sich über ihren zweiten Sieg nach jenem Ende Dezember in Lenzerheide. "Dass ich nachdoppeln konnte, ist perfekt. Ich hatte auch noch im Halbfinale einen Stockbruch. Dass es zum Sieg gereicht hat, ist einfach unglaublich", jubelte die 30-Jährige.

Unterweger schied im Viertelfinale zwar als Sechste und Letzte ihres Laufes aus, die 22-jährige Steirerin durfte sich als 28. aber über ihre ersten Weltcup-Punkte freuen. "Der Prolog war sicher eines meiner besten Rennen bisher. Die ersten Weltcup-Punkte, das ist natürlich super für mich. Ich bin auf jeden Fall zufrieden", meinte die auch für Olympia nominierte Steirerin nach ihrem erst neunten Weltcup-Einsatz.

Baldauf hadert

Baldauf schaffte es im letzten Sprint vor Olympia zum dritten Mal in dieser Saison in die K.o.-Phase. Der erhoffte Aufstieg ins Halbfinale blieb aber erneut aus.

"Ich war schon oft im Viertelfinale, noch nie hat es wirklich geklappt, gerade heuer hatte ich echt schon viel Pech. Ich habe gehofft, dass das Glück daheim einmal zurückkommt, daher kann und will ich nicht zufrieden sein", meinte der auf Rang 23 gelandete Vorarlberger, der als Fünfter des Viertelfinale mit Kläbo den Aufstieg deutlich verpasst hatte.

Stadlober: "Top 30 ist schon der Plan"

Teresa Stadlober (43.) und Anna Seebacher (56.) waren wie der Rest der ÖSV-Herren um Luis Stadlober (46.) und Bernhard Tritscher (54.) bereits in der Qualifikation hängengeblieben.

"Die Top 30 sind eigentlich schon der Plan, das ist mir wieder nicht gelungen. Ich bin keine Sprintspezialistin, meine Stärken liegen auf der Distanz. So nehme ich das als guten Durchputzer für den Massenstart", sagte Teresa Stadlober nach ihrem wenig überraschenden Out.

Die Salzburgerin peilt am Sonntag über 10 km ihren nächsten Spitzenplatz an. "Ich freue mich schon sehr darauf, es sind so viele Bekannte auf der Strecke. Ich glaube schon, dass es sehr gut passen wird." Die Herren bestreiten am Sonntag als letzten Bewerb vor Olympia ein 15-km-Massenstartrennen in der freien Technik.

Textquelle: © LAOLA1.at

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