Stadlober will Olympia-Enttäuschung abschütteln

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Langläuferin Teresa Stadlober bekommt am Sonntag im Weltcup die erste Gelegenheit, ihr Olympia-Blackout auszubügeln. In Pyeongchang lag die Salzburgerin im 30-km-Massenstart auf Medaillenkurs, bog 9 km vor dem Ziel falsch ab und wurde Neunte - im finnischen Lahti startet die 25-Jährige im Klassik-Einzelstart über 10 km.

Stadlober nutzte die kurze Pause nach den Winterspielen zur Regeneration, aber auch zur Analyse ihres folgenschweren Missgeschicks: "Mein Blick ist wieder nach vorne gerichtet."

Teresa Stadlober will in Finnland "gut punkten"

Weiters sagt Stadlober: "Natürlich hab ich auch viel nachgedacht über das olympische 30-km-Rennen. Es hilft aber nicht, sich ewig darüber den Kopf zu zerbrechen. Bei den letzten drei Weltcup-Stationen der Saison will ich beweisen, dass ich den Weg finde. Da kommen noch einige Rennen, in denen ich gut punkten kann."

Die Salzburgerin will am WM-Schauplatz von 2017 und danach in Oslo und Falun mit weiteren Top-Ergebnissen ihren fünften Platz im Gesamtweltcup verteidigen.

"An die WM voriges Jahr hab ich richtig gute Erinnerungen. Immerhin durfte ich als Sechste beim Skiathlon das erste Mal zu einer Siegerehrung. Heuer hab ich bisher eine unglaublich konstante Saison und es freut mich, dass ich im Gesamtweltcup soweit vorne bin", erklärt die Radstädterin.

Lisa Unterweger tritt am Samstag im Skating-Sprint an und möchte wie beim Heim-Weltcup in Seefeld wieder einige Weltcup-Punkte sammeln. Bei den Herren-Rennen in Lahti ist Österreich hingegen nicht vertreten.

Medaillenspiegel Langlauf

Platz Land Gesamt
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Papa Stadlober bei Blackout: "Verdammte Hütte - scheiße"

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