Michael Raffl: Spaß trotz neuer Rolle

Aufmacherbild Foto: © getty
 

16 von insgesamt 82 Spielen im Grunddurchgang der NHL sind absolviert und Michael Raffl wartet immer noch auf seinen ersten Scorerpunkt.

Für einen Flügelstürmer, der vor drei Saisonen noch 21 Saisontreffer erzielt hat, natürlich keine zufriedenstellende Ausbeute. Doch wer meint, dass der der Philadelphia-Flyers-Crack deswegen Trübsal blasen würde, der irrt.

"Es passt alles. Die Punkte fehlen zwar noch, aber als Team funktionieren wir bislang richtig gut", outet sich der ÖEHV-Export gegenüber "NBC Sports" als wahrer Teamplayer.

Platz in der vierten Linie gefunden

Raffl, der in den vergangenen Spielzeiten immer wieder auch in der Paradereihe neben den Superstars Claude Giroux und Jake Voracek zum Einsatz kam, hat seinen Platz und seine Rolle heuer in der neuen vierten Linie von Philly neben Scott Laughton und Tayler Leier gefunden.

Beide sind fünf Jahre jünger als der Österreicher, aber dennoch stimmt die Chemie auf und abseits des Eises - vor allem mit Laughton.

"Mit Leiersy und Laughts ist es extrem einfach zu spielen, da bedarf es keiner Hexerei. Man geht raus und arbeitet hart. Verliert man den Puck, können sie ihn sofort wieder zurückholen, weil sie so schnell sind. Wir alle drei haben das bisher gut gemacht und das gibt uns das Vertrauen, verschiedene Dinge im Angriffsdrittel zu probieren. Ehrlich gesagt, macht es bis jetzt sehr viel Spaß", beschreibt der Villacher die Stärken seiner Linie.

"Michael ergänzt die Linie perfekt"

Und auch wenn es komisch klingt, erfüllt Raffl die "Degradierung" in die vierte Linie in gewisser Art und Weise auch mit Stolz, wie er erläutert: "Ich glaube, ich habe noch nie mehr als 50 Spiele in einer Reihe gespielt. Also nehme ich den momentanen Lauf mit Stolz."

Doch nicht nur der ÖEHV-Crack ist bisher zufrieden mit seinen Leistungen. Auch Headcoach Dave Hakstol findet nur lobende Worte:

"Michael ergänzt die Linie perfekt. Alle drei haben zusammen bisher sehr gute Arbeit geleistet. Vom ersten Tag des Trainingscamps an haben Raffl und Laughton gezeigt, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt."

Diese Chemie wird es auch sein, die über kurz oder lang auch dazu führen wird, dass Raffl wieder trifft.

Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits in der Nach auf Sonntag im Heimspiel gegen die Minnesota Wild.

Textquelle: © LAOLA1.at

ÖEHV-Teamchef Roger Bader: "Ich bin kein Zauberer"

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare