Die Stories der ersten Hälfte

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NHL: Die Stories der ersten Saisonhälfte

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Halbzeit der NHL-Saison 2016/17!

Fast die Hälfte aller Spiele sind bereits absolviert, bei den meisten Teams ist bereits eine Tendenz erkennbar, wohin die Reise in dieser Saison geht.

Doch in der zweiten Saison-Hälfte ist noch alles möglich, durch einen starken Lauf können sich derzeit schwächere Teams durchaus noch für die Playoffs qualifizieren und umgekehrt können aktuell gute Mannschaften die Postseason noch verpassen.

LAOLA1 präsentiert zur Halbzeit die besten Stories der Saison und eine Analyse der Leistungen der Österreicher:

  • Die Super-Rookies

Zwei Teenager mischen die NHL auf! Auston Matthews und Patrik Laine, die beiden ersten Picks des letzten Drafts, sind trotz ihres zarten Alters schon Superstars. Beide halten aktuell bei je 21 Toren und liegen damit ligaweit an der dritten Stelle. Aber nicht etwa in der Rookie-Torschützenliste - nein, in der Torschützenliste ALLER Spieler. Die Rookie-Wertung führen die beiden klar an. Das Duo liegt zur Halbzeit auf Kurs Richtung 40-Tore-Marke, sollte einem der beiden dies tatsächlich gelingen, wäre es historisch. Seit der Jahrtausendwende erzielte nur Alex Ovechkin (52 Tore 2005/06) mehr als 40 Treffer in seiner Rookie-Saison.

  • Der ewige Jaromir

Von den beiden Youngsters zum Altmeister. Während jüngere Kollegen die NHL aufmischen, zeigt er auch im Alter von 44 Jahren keine Anzeichen von Müdigkeit. Aktuell hält er bei 25 Scorerpunkten und ist drauf und dran, erneut die 50-Punkte-Marke zu erreichen. Es wäre die 21. NHL-Saison, in der er diese Schallmauer durchbricht. Ein kurzer Vergleich zeigt, wie abartig (im positiven Sinn) Jagrs Leistungen sind: Am 17. September 1997 kam der zuvor erwähnte Auston Matthews auf die Welt. Zu diesem Zeitpunkt spielte Jagr bereits sieben Saisonen (!!!) in der NHL, gewann bereits zweimal den Stanley Cup und verbuchte in bis dahin 504 Spielen 633 Scorerpunkte. Eigentlich unfassbar. Ganz nebenbei überholte die tschechische Legende kurz vor Weihnachten Mark Messier mit Scorerpunkt Nummer 1.888 und ist seither die Nummer zwei der ewigen Scorerwertung hinter einem gewissen Wayne Gretzky. Kein großes Ding...

  • Irre Siegesserie

Die Columbus Blue Jackets stehen in der NHL nicht gerade stellvertretend für Erfolg. Seit dem Liga-Einstieg zur Saison 2000/01 gelang der Franchise aus dem Bundesstaat Ohio lediglich zwei Mal der Einzug in die Playoffs, wobei jeweils in der ersten Runde Endstation war. Und auch diese Saison sahen Fans und Experten das Team von Headcoach John Tortorella weit entfernt von einem Platz in der Postseason. Dies hat sich mittlerweile geändert und hauptverantwortlich dafür ist eine historische Siegesserie. Angefangen mit einem 5:1-Triumph gegen die Tampa Bay Lightning am 29. November konnten die Blue Jackets bis zum 3. Jänner nicht weniger als 16 (!) Partien am Stück für sich entscheiden. Lediglich ein Sieg fehlte schlussendlich, um den 17 Spiele umfassenden "winning-streak"-Rekord der Pittsburgh Penguins aus der Saison 92/93 zu egalisieren. Während dieser sensationellen Serie kreuzte man am Silvester-Abend auch mit den Minnesota Wild die Schläger, die zu dieser Zeit ihrerseits 12 Spiele in Folge ungeschlagen waren. Es war das erste Mal in der Geschichte des nordamerikanischen Profisports, dass sich zwei Teams mit mindestens 12 Partien andauernden Siegesserien gegenüberstanden. Columbus entschied die Partie dank dreier schneller Treffer zu Beginn des zweiten Drittels schlussendlich mit 4:1 für sich. Am 5. Jänner war dann aber Schluss mit der weiß-rot-blauen Glückseligkeit. Eine 0:5-Schlappe gegen die Washington Capitals verhinderte einen Eintrag in die NHL-Geschichtsbücher. Platz 1 in der Tabelle der NHL dürfte für die Spieler allerdings ein guter Trost sein

  • Familien-Drama bei Craig Anderson

Ottawa-Senators-Goalie Craig Anderson durchlebt zurzeit vermutlich eine der schwersten Phasen in seinem Leben. Ende Oktober wurde bei seiner Frau Nicholle nämlich Krebs im Nasenrachenraum diagnostiziert. Es war danach lange Zeit ungewiss, ob er seiner Mannschaft im ersten Spiel nach dem Bekanntwerden der Erkrankung zur Verfügung stehen wird. Seine eigene Frau ermutigte ihn schließlich aber zu spielen und seinem Team zu helfen. Dies war in der Retrospektive betrachtet ein absoluter Glücksfall. Anderson brillierte trotz der psychischen Belastung und des Schocks in Edmonton gegen die Oilers und feierte beim 2:0-Sieg ein Shutout mit 37 Saves. Die eigentliche Story des Abends spielte sich aber erst nach der Partie ab. Es waren Momente voller Emotionen, die die Fans in der Arena und auch vor den Bildschirmen zutiefst berührten. Anderson wartete in den Katakomben mit gesenkten Kopf und Tränen in den Augen auf seine Ehrung zum "First Star of the Game". Als sein Name dann aufgerufen wurde, bekam er von den gegnerischen Anhängern im Rogers Place tosenden Applaus und Standing Ovations und auch sein Gegenüber im Tor von Edmonton, Cam Talbot, teilte diesen besonderen Moment mit ihm und applaudierte ihm.

Der Gänsehaut-Moment:

  • Ex-Villacher spielt groß auf

Szekesfehervar, Villach, Örebro, Charlotte, Carolina. Nicht unbedingt der alltäglichste Weg in die beste Eishockeyliga der Welt und auch nicht unbedingt der leichteste. Derek Ryan hat dieses Kunststück dennoch vollbracht und sich seinen Platz in der NHL erkämpft. Dass er die spielerischen und technischen Fähigkeiten für große Aufgaben mitbringt, konnte man bereits während seiner Zeit beim VSV sehen, als er mit seinem kongenialen Partner John Hughes die EBEL aufmischte und in der Saison 2013/14 inklusive Playoffs unglaubliche 100 Scorerpunkte sammelte. Dass die EBEL also nicht der Zenit ist, war absolut klar. Ob es allerdings für die ganz große Bühne reicht, war vor allem ob seiner körperlichen Konstitution (1,80m/77kg) eher ungewiss. Doch Ryan zeigte es allen Zweiflern und belohnte seine Bemühungen und Leistungen im fortgeschrittenen Alter von 30 Jahren mit einem Stammplatz in der NHL. 28 Spiele bestritt Ryan in dieser Saison seit seinem Call-up Mitte November für Carolina bereits, in denen er 17 Punkte (8 Tore) erzielen konnte. Vor allem seit Anfang Dezember läuft es richtig gut, was zur Folge hat, dass Ryan die teaminterne Scoringliste seitdem anführt. Zudem stürmt er mittlerweile in der ersten Reihe an der Seite von Jeff Skinner und Victor Rask. Ein abruptes Ende seiner ganz persönlichen Cinderella-Story ist also im Moment nicht in Sicht.

  • Karriere-Neustart des Peter Budaj

Hätte man vor zwei Saisonen Geld darauf gesetzt, dass Peter Budaj noch einmal in seiner Karriere in der NHL die unumstrittene Nummer eins in seinem Team sein wird, wäre man jetzt um viele Euro reicher. Der Slowake spielte in dieser besagten Saison 2014/15 in der AHL bei den St. John’s IceCaps – dem Farmteam der Montreal Canadiens – und konnte in 19 Einsätzen keinen einzigen Sieg verbuchen. Das Abenteuer Nordamerika schien so gut wie beendet, die Zeichen standen klar auf eine Rückkehr nach Europa. "Ich wünschte, ich könnte diese Zeit einfach auslöschen", sagt der mittlerweile 34-Jährige selbst über diese Phase seines Lebens. Doch Budaj, der zuvor bereits für die Colorado Avalanche und die Montreal Canadiens in der NHL aktiv war, blieb trotz aller Widrigkeiten standhaft und glaubte an seine NHL-Chance, bestärkt auch durch eine tolle Performance in der letzten AHL-Saison für Ontario Reign (42 Siege in 60 Partien). Und dies sollte sich auch bezahlt machen. Zwar wurde er als dritter Goalie in der Hierarchie der Los Angeles Kings noch vor Beginn der Saison auf die Waiver-Liste gesetzt und, nachdem ihn kein anderes Team von dort verpflichtet hatte, wieder ins Farmteam abgeschoben, doch eine im ersten Saisonspiel zugezogene Leistenverletzung von Star-Goalie Jonathan Quick öffnete ihm wieder die Türe zur besten Liga der Welt. Diese "Einladung" wusste Budaj dann auch anzunehmen: Relativ schnell löste er Jeff Zatkoff, der allerdings ebenfalls mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, als Quick-Ersatz ab und avancierte zur unangefochtenen Nummer eins beim Stanley-Cup-Gewinner von 2015 – vom 20. Oktober bis zum 8. Dezember stand er 23 Spiele in Folge zwischen den Pfosten. Einen Jonathan Quick gleichwertig zu ersetzen, grenzt natürlich an ein Ding der Unmöglichkeit, dennoch hat es Budaj geschafft, die Kings in einer mittlerweile wiedererstarkten Pacific Division konkurrenzfähig und auf Schlagdistanz zu halten und ganz nebenbei auch seinen eigenen NHL-Traum neu zu leben.

  • Chance of a lifetime

Es gibt Tage im Leben eines Menschen, die man nie mehr wieder vergessen wird. Für Jorge Alves war der 31. Dezember definitiv solch ein Tag. Es war jener Tag, an dem der Equipment Manager der Carolina Hurricanes zu seinem ersten Einsatz in der NHL gekommen ist. Da Backup-Goalie Eddie Lack vor dem Auswärtsspiel bei den Tampa Bay Lightning kurzfristig erkrankt war und keine Zeit mehr blieb, um einen Schlussmann vom Farmteam der Charlotte Checkers einfliegen zu lassen, wurde Alves mit einem "professional tryout"-Vertrag ausgestattet und fungierte als Ersatz für Cam Ward. Doch trotz seiner veränderten Rolle kam der 37-Jährige während des Spiels seinen eigentlichen Aufgaben nach und schliff die Schuhe der Spieler bzw. tapte ihre Schläger – alles natürlich in voller Torhüter-Montur. Exakt 7,6 Sekunden vor dem Ende war es dann so weit. Headcoach Bill Peters wechselte beim Stand von 1:3 seinen langjährigen Mitarbeiter – Alves ist bereits seit der Saison 2003/04 für die Hurricanes tätig – bei einem Bully im Drittel von Tampa Bay für Ward ein. Schuss musste er zwar keinen mehr parieren, aber dennoch ist ihm sein Platz in den Statistikbüchern der NHL nicht mehr zu nehmen.

  • Playoff-Streak vor dem Ende

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei! 25 Saisonen in Folge standen die Detroit Red Wings in den Playoffs. Das ist die längste Serie der NHL-Geschichte und sogar die längste Playoff-Streak im ganzen US-Profisport. Als die Postseason 1989/90 das letzte Mal nicht erreicht wurde, waren einige von denjenigen, die diese Zeilen gerade lesen, noch nicht einmal in Planung. Selbst der ewige Jaromir Jagr, gefühlt seit Anbeginn der NHL dabei, stand damals noch nicht auf dem Eis der besten Eishockey-Liga der Welt. Doch die Mega-Serie droht zu reißen. Die Red Wings sind in der bisherigen Saison alles andere als ein Top-Team, punktemäßig gehören die Mannen aus der "Motorcity" sogar zu den fünf schlechtesten Mannschaften der Liga. Aussicht auf Besserung gibt es kaum. Es fehlt in jedem Mannschaftsteil (Tor, Abwehr, Angriff) das gewisse Etwas, zudem sind die Special Teams unterirdisch. Einzig die nicht gerade überragende Atlantic Division macht etwas Hoffnung, dass die Postseason mit einer starken zweiten Saisonhälfte doch noch erreicht wird (aktuell fehlen aber schon acht Punkte mit weniger restlichen Spielen). Wäre doch schade, wenn Detroit 25 Jahre in Folge in die Playoffs kommt und sie genau dann verpasst, wenn erstmals ein Österreicher (Thomas Vanek) für die Traditions-Franchise aufläuft.

Die erste Saisonhälfte der Österreicher:

Michael Raffl, Philadelphia Flyers

34 Spiele|8 Tore|3 Assists|11 Scorerpunkte

Für Michael Raffl läuft die Saison 2016/17 von den drei NHL-Österreichern bisher am durchwachsensten. Angesichts des extrem hohen Standards, der in dieser Spielzeit von Grabner und Vanek gesetzt wird, ist dies allerdings alles andere als eine Schande. Bereits im dritten Saisonmatch verletzte sich Raffl gegen die Chicago Blackhawks und musste daraufhin acht Partien pausieren. Nach seiner Rückkehr tat sich der Villacher dann schwer, wieder in Tritt zu kommen. Dies hatte zur Folge, dass er im vierten Spiel nach seinem Comeback von Headcoach Dave Hakstol zum „Healthy Scratch“ gemacht wurde und die 3:6-Niederlage gegen die Maple Leafs von der Tribüne aus mitansehen musste. Durch diese Maßnahme wachgerüttelt fand der 27-Jährige danach allerdings zu seinem Spiel und erwies sich wieder als wertvolles Puzzleteil für die Top-Linie der Flyers, in der er die meiste Zeit an der Seite seines „Buddies“ Claude Giroux zum Zug kommt. Insgesamt 8 Tore und 3 Assists konnte Raffl, der in Unterzahl gar nicht und in Überzahl nur äußerst sporadisch eingesetzt wird, in 33 Saison-Einsätzen bisher beisteuern. Zudem zeigte er sich auch diese Spielzeit schon zwei Mal von seiner härteren Seite und lieferte sich Fights gegen Xavier Ouellet von den Detroit Red Wings und Matt Calvert von den Columbus Blue Jackets. Ob Raffl sein Können auch in den Playoffs zeigen darf, ist heuer allerdings noch alles andere als gewiss. Zwar legten die Philadelphia Flyers in dieser Saison bereits eine Siegesserie von 10 Spielen hin, doch abgesehen davon präsentiert man sich noch zu inkonstant und belegt in der unfassbar starken Metropolitan Division mit 48 Punkten momentan nur Rang 5 bzw. sitzt am Schleudersitz der Wildcard-Tickets. Es wird also auch auf die weiteren Leistungen des Österreichers ankommen, ob sein Team ab Mitte April noch um den Stanley Cup kämpft oder schon den Urlaub buchen kann.

Thomas Vanek, Detroit Red Wings

31 Spiele|10 Tore|17 Assists|27 Scorerpunkte

Während das Getriebe der Red Wings wie schon zuvor beschrieben stottert, läuft es für Thomas Vanek in Detroit sehr gut. 10 Tore und 17 Assists in nur 31 Spielen wären schon generell kein schlechter Wert für einen bald 33-Jährigen, bei dem Steirer muss man zusätzlich etwas bedenken: Er wurde nach zwei durchwachsenen Saisonen im Sommer mit etwas gedämpften Erwartungen geholt und ist mit knapp zweieinhalb Millionen Dollar Jahresgehalt alles andere als ein Schwerverdiener. Eigentlich wurde Vanek geholt, um der Offense in der dritten Linie Tiefe zu verleihen, doch er blühte von Beginn an regelrecht auf und sorgte dafür, dass seine Reihe stets die gefährlichste ist. Trainerstab und Fans loben ihn regelmäßig - und das liegt nicht nur an den guten Stats. Dass der ehemalige Erstrundenpick ein feines Händchen hat, sollte mittlerweile bekannt sein, überraschend sind eher folgende Fakten. "Van the man" wirkt motiviert wie lange nicht, spielt defensiv solide, arbeitet gegen die Scheibe und fährt sogar Checks. Nach seinem furiosen Saisonstart bremste ihn eine Hüftverletzung, seit seiner Rückkehr ist er aber wieder einer der wenigen Lichtblicke der Red Wings. Mit einem Punktschnitt von 0,87 pro Spiel liegt Vanek auf Rang 26 (Spieler mit mehr als 10 Spielen) der NHL, ein weiteres Zeichen für seine starken Leistungen. Dazu kommt, dass er "nur" sieben dieser Punkte in Überzahl verbuchte, alle Spieler mit einem besseren Punktschnitt im Powerplay öfter scorten. Ein Beweis für die starken Auftritte des Grazers im Fünf gegen Fünf. Aber auch der einzige kleine Kritikpunkt, wenn es überhaupt einer sein kann. Vanek wurde im Sommer nämlich auch verpflichtet, um das schwache Powerplay besser zu machen. Dieser Schuss ging nach hinten los, Detroit ist das schlechteste Team der Liga in Überzahl. Das kann man Vanek (mit 3 Toren und 7 Punkten der beste Red-Wing-Spieler in Überzahl) zwar nicht ankreiden, da er alleine das Überzahlspiel nicht retten kann, ist aber dennoch ein Wermutstropfen.

Michael Grabner, New York Rangers

41 Spiele|19 Tore|8 Assists|27 Scorerpunkte

Was für eine Saison! Der Villacher hat schon jetzt mehr Tore erzielt als in den letzten beiden Saisonen zusammen. Mehr Treffer in einer ganzen Saison gelangen ihm überhaupt erst zweimal - 2010/11 und 2011/12 für die NY Islanders. Im "Big Apple" blüht der Flügelstürmer scheinbar immer auf. Die Erwartungen nach den statistisch gesehen eher schwächeren letzten Jahren waren überschaubar, mittlerweile ist "Grabse" in New York aber längst zu einem Publikumsliebling avanciert. Mit seiner Schnelligkeit sorgt er immer noch für Angst und Bangen bei den Gegenspielern, in der aktuellen Spielzeit findet die Scheibe zudem auch oftmals den Weg ins Tor. Und wie oft! Mit 19 Treffern liegt er auf Rang acht der Torschützenliste! Und das nicht als Teil einer Parade-Linie mit zwei Spielmachern neben sich. Nein, Grabner war als Viertlinien-Angreifer eingeplant, der in Unterzahl "Drecksarbeit" verrichten sollte. Doch es kam anders. Aus seiner Reihe mit Kevin Hayes und J.T. Miller wurde mittlerweile eher eine zweite als eine vierte Linie, da sie regelmäßig scort. Besonders beachtlich ist dabei, dass Grabner nicht im Powerplay aufläuft. Alle seiner 19 Tore erzielte er bei Fünf gegen Fünf - damit ist er ligaweit Spitzenreiter! Der 29-jährige Kärntner steuert auf über 30 Tore zu - das wäre ein dickes Ausrufezeichen für einen Spieler mit einem Gehalt von unter zwei Millionen Dollar pro Saison. Aber selbst wenn sein Lauf nicht so weitergeht und er nicht mehr so regelmäßig scoren sollte, diese Saison ist von den Stats her schon jetzt gelungen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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