"Sie nützen jeden Fehler und jeden Scheibenverlust, den man ihnen gibt, resolut aus", verweist der Schweizer auf die Tore von 0:2 und 0:3, die jeweils aus Eigenfehlern entstanden sind. "Aber je länger das Spiel gedauert hat, so etwa ab der 29. Minute, desto besser sind wir ins Spiel gekommen."
Der 57-jährige Teamchef resümierte, dass man "mitlaufen und Intensität erzeugen konnte. Es wäre gar nicht einmal so daneben gewesen, hätten wir den 3:3-Ausgleich geschossen", ärgerte sich Bader auch etwas über die vergebenen Chancen, die sich schon am Donnerstag in Wien gegen Schweden rächten.
"Aber am Schluss ist es klar, wir haben gegen eine Weltklasse-Mannschaft gespielt und haben den Ausgleich nicht mehr schaffen können. Sie haben dann das vierte Tor gemacht."
Bader war dennoch stolz: "Aber wir haben vieles sehr gut gemacht heute!"
Weiter geht es für das ÖEHV-Team bereits am Sonntag. Zum Abschluss der "Euro Hockey Tour" in Ostrava trifft Rot-Weiß-Rot auf Gastgeber Tschechien, der bereits zweimal in der laufenden WM-Vorbereitung Testgegner war. Anfang April gab es mit 1:5 und 1:4 zwei jeweils klare Niederlagen.
Jedoch haben sich seitdem beide Kader stark verändert, wodurch die Karten neu gemischt werden.
Das Spiel am Sonntag ab 16:00 Uhr im LIVE-Stream >>>