Revanche für 99ers, VSV und Salzburg

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Revanche für 99ers, Salzburg und VSV, HCI on fire

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In der 31. Runde der EBEL konnten sich RB Salzburg, die Graz99ers und der VSV für ihre Niederlagen vom Wochenende revanchieren.

Die Adler gewannen gegen Leader Black Wings Linz dank später Tore von Pance (58.) und Schofield (60.EN) mit 4:2, RB Salzburg setzte sich gegen Fehervar erst in der Verlängerung mit 4:3 durch, Sterling (63.PP) erzielte den entscheidenden Treffer. Die 99ers gewinnen auch das dritte Saisonspiel gegen Dornbirn mit 1:0, Fornataro (4.) erzielte früh das Goldtor.

Bereits den dritten Sieg in Folge feierte der HC Innsbruck beim 4:2 in Ljubljana, Znojmo setzte sich in Bozen 5:4 nach Overtime durch.

LAOLA1 hat alle Daten und Fakten zur 31. Runde:

 GRAZ 99ERS - DORNBIRNER EC 1:0 (1:0,0:0,0:0)

Tor: Fornataro (4.)

Graz, 1.380 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 10

Die Serie hält: Der Tabellendritte DEC kann in der aktuellen Saison einfach nicht gegen die 99ers gewinnen. Der Tabellenvorletzte entscheidet auch das dritte Spiel für sich - wenn auch knapp. Matchwinner ist Matt Fornataro, der das einzige Tor des Abends erzielt und das bereits in Minute vier.

Revanche gelungen: Nach zwei Niederlagen gegen Bozen am Wochenende wollten die Grazer den Sieg unbedingt, ein überragender Dahm im Tor sowie das Gehäuse retten den 99ers letztlich den Erfolg.

Ineffektives Powerplay: Keinem Team gelang es, trotz der je 10 Strafen, im Powerplay einen Treffer zu markieren. Vor allem dem DEC fehlten die Ideen im Spiel nach vorne. Die Defensivreihen standen auch in Unterzahl gut.

VSV - Black Wings Linz 4:2 (1:1,0:0,3:1)

Tore: Hunter (8./PP), Kelly (42.), Pance (58.), Schofield (60./EN) bzw. Da Silva (16.), Lukas (49.)

Villach, 3.100 Zuschauer. Strafminuten: 10 bzw. 14.

Schofields Serie hält: Der Villacher Rick Schofield trug sich im elften Spiel en suite in die Scorerliste ein. Gegen die Black Wings bereitete er den späten Führungstreffer durch Pance (58.) vor, ehe er selbst kurz vor Schluss zum Endstand ins leere Tor traf (60.).

Verdienter Sieg: Im vierten Grunddurchgang-Spiel gegen die Black Wings gelang dem VSV der erste Erfolg. Und das durchaus verdient. Die Villacher schossen 43 Mal auf das gegnerische Tor, die Gäste aus Linz nur 23 Mal. Zudem scheiterten die Kärntner gleich fünf Mal an Stange oder Latte. Pance (zwei Mal), Nageler, Schlacher und McBride trafen jeweils Aluminium.

Vom Krankenhaus aufs Eis: Rob Hisey stand zunächst nicht im Kader der Linzer, da er wegen des Verdachts auf Thrombose im Krankenhaus untersucht werden musste. Im letzten Drittel kam der Black-Wings-Center dann direkt aus dem Spital zurück auf die Eisfläche, wo er allerdings nicht mehr entscheidend eingreifen konnte.

RB Salzburg - Fehervar AV19 4:3 n.V. (1:2,1:1,1:0,1:0)

Tore: Rauchenwald (4.), Fahey (28.), Hughes (54.), Sterling (63./PP) bzw. Sarpatki (4.), Manavian (7.), Sziranyi (28.) 

Salzburg, 2.000 Zuschauer. Strafminuten: 10 bzw. 14.

Hin und her: Gleich zweimal fielen in dieser Partie Tore auf beiden Seiten innerhalb weniger Sekunden. Dem 1:0 von Rauchenwald in der vierten Minuten ließ Sarpatki quasi im Gegenzug das 1:1 folgen, das 3:1 der Ungarn durch Sziranyi beantworte Fahey 35 Sekunden darauf mit dem Anschlusstreffer.

Revanche geglückt: Noch am Samstag mussten sich die Bullen in Ungarn nach fürhem 0:3-Rückstand mit 3:4 geschlagen geben, auch diesmal  sah es lange Zeit nach einer Niederlage aus. Doch im Gegensatz zum Wochenende legte Salzburg den Schalter diesmal früher um, und kam sechs Minuten vor dem Ende durch Hughes zum Ausgleich. Danach waren sogar noch einige Chancen auf den "Dreier" vorhanden, Rajna rettete seine Mannschaft aber in die Overtime. Dort holten die Bullen immerhin den Extrapunkt.

Blöde Strafe: Es gibt Strafen, die muss man nehmen, es gibt solche, die kann man bekommen und es gibt dumme. So wie die von Aaron Brocklehurst, der wegen eines völlig unnötigen Hakens 35 Sekunden nach Start der Overtime raus musste. Der Rest ist bekannt, Sterling traf im Powerplay für die Bullen.

Olimpija Ljubljana - HC Innsbruck 2:4 (0:1,1:2,1:1)

Tore: Nagtzaam (30.), Sotlar (47./PP) bzw. Spurgeon (19.), Lammers (24./SH), Ulmer (31.), Schaus (43./PP)

Ljubljana, 500 Zuschauer. Strafminuten: je 14.

Niederländische Premiere: Ljubljanas zwischenzeitlicher Anschlusstreffer zum 1:2 war nicht nur das erste EBEL-Tor von Nardo Nagtzaam, sondern auch der erste Treffer, den jemals ein Niederländer in der Liga erzielte.

Ljubljana sieht kein Land: Das 2:4 gegen Innsbruck war für die Drachen bereits die neunte EBEL-Niederlage in Serie - Torverhältnis: 11:44. Im kommenden Gastspiel gegen die Black Wings wird es nicht unbedingt leichter, die Negativserie zu beenden. Der letzte Sieg gelang am 20. November zuhause gegen Bozen - bezeichnenderweise mit 1:0.

Innsbrucker Serie: Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnten die Haie drei Spiele hintereinander gewinnen, ohne dabei in die Overtime zu müssen. Zwei der drei Erfolge gab es allerdings gegen das Tabellenschlusslicht aus Ljubljana - dazwischen konnte man Znojmo mit 3:2 besiegen.

HC Bozen - HC Znojmo 4:5 n.V. (2:1,1:1,1:2,0:1)

Tore: DiCasmirro (4.), Oberdörfer (18.), Palmieri (23.), Broda (56.) bzw. Sedivy (7.), Baca (24.,63.), Stach (47., 49.)

Bozen, 2.000 Zuschauer. Strafminuten: 8 bzw. 14

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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