Probleme für Black-Wings-Präsident Freunschlag

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Peter Freunschlag, der Präsident der Black Wings Linz, ist mit einer Exekution über 4,5 Millionen Euro konfrontiert, wie "Oberösterreichische Nachrichten" und "Krone" berichten. Er ist als Bürge betroffen, es besteht kein direkter Zusammenhang mit dem Verein.

Auslöser ist ein Streit bei einem Immobilien-Projekt in Wien. Sein Geschäftspartner, der Bus-Unternehmer Ludwig Richard, ist ausgestiegen, hat seine Beteiligung in ein Darlehen umgewandelt und will eingesetztes Kapital zurück. Nicht von der Gesellschaft, sondern von Freundschlag als Bürge und von zwei seiner Firmen.

Mehrere Liegenschaften in deren Eigentum sollen zwangsversteigert werden.

Für die Dr. Richard Leasing erklärt deren Anwalt Martin Neuwirth gegenüber den "OÖN", dass seine Mandantschaft aufgrund eines gerichtlichen Vergleichs zwischen beiden Seiten exekutive Maßnahmen habe setzen müssen, "da bis heute über einen sehr langen Zeitraum keinerlei Zahlungen aus diesem Vergleich bezahlt wurden".

Freunschlag geht davon aus, dass es zur Umsetzung der Zwangsversteigerungen nicht kommen werde, das Thema soll anders bereinigt werden: Er will das Projekt verkaufen. An wen, könne er noch nicht sagen. Wenn dies abgewickelt sei, werde Richard sein Geld bekommen.

Die Black Wings Linz haben mittlerweile zu der Causa Stellung bezogen: "Den Linzern ist es wichtig zu unterstreichen, dass der Verein selbst von dieser Problematik in keinster Weise betroffen ist oder es zu Beeinträchtigungen kommt", so der Wortlaut einer Aussendung, in der auch Peter Fraunschlag zu Wort kommt: "Das Problem hat mit dem Verein selbst nichts zu tun und ist darüber hinaus gemäß Vorvertrag in einer Auflösung begriffen und wird somit positiv erledigt."



Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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