Effiziente Grazer verhindern Rekord der Capitals

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Die Graz99ers verwehren den Vienna Capitals in der 43. EBEL-Runde die Rekord-Marke von 100 Punkten.

Die Steirer setzen sich dank dreier Powerplay-Treffer von Beach (4.), Setzinger (28.) und Zusevics (36.) mit 3:1 durch. Pollastrone (31.), ebenfalls in Überzahl, trifft für Wien. Man schiebt sich damit an Znojmo vorbei, die dem KAC mit 3:4 unterliegen.

Dornbirn gewinnt das Westderby gegen den HCI klar mit 5:1, Linz schlägt Bozen 4:3 n.V. und der VSV verteidigt Platz 7 mit einem 5:3 gegen Fehervar.

Die Partie Ljubljana gegen Salzburg begann aufgrund der wetterbedingten verspäteten Anreise der Red Bulls sowie auch der Schiedsrichter später, die Bullen setzten sich knapp mit 4:3 durch und verteidigten damit Rang zwei in der Tabelle.

Powerplay-Festspiele in Wien

Die Grazer waren in der Albert-Schultz-Halle das effektivere Team, dank Toren von Kyle Beach (4./PP), Oliver Setzinger (28./PP) und Zintis-Nauris Zusevics (36./PP) gelang der erste Sieg in Wien seit 5. Oktober 2014. Für die Wiener, die die 100-Punkte-Marke vorerst noch verpassen, ging hingegen eine Serie von 14 Spielen mit Punktgewinnen in Folge zu Ende, zudem setzte es die erste Niederlage gegen Graz nach sieben Erfolgen hintereinander.

Ein Treffer von Jerry Polastrone (31./PP) war die einzige Ausbeute der Gastgeber, die aber noch immer die Chance haben, die Phase eins des Grunddurchganges als erstes Team überhaupt mit 100 Zählern zu beenden. Auf beiden Seiten war der Ärger über eine schwache Schiedsrichterleistung groß.

Bullen halten Linz auf Distanz

Die Salzburger hatten gegen Ljubljana kein leichtes Spiel, ein Doppelschlag von John Hughes (37./PP) und Raphael Herburger (37.) innerhalb weniger Sekunden gegen Ende des zweiten Abschnitts zum 3:1 sowie der entscheidende Treffer von Manuel Latusa (58.) gaben am Ende den Ausschlag. Der Meister gewann damit zum fünften Mal en suite in der Fremde und zum achten Mal gegen die Slowenen hintereinander.

Der Vorsprung auf Linz kann auf zwei Zähler ausgebaut werden, da die Black Wings erst in der Verlängerung durch einen Treffer von Rob Hisey (64.) zum Sieg gegen Südtirol kommen. Mit den vier Treffern am Freitag halten Dan DaSilva und Co. bei 165 Toren, noch sechs Treffer fehlen auf den VSV-Rekord von 171 Treffern aus 44 Spielen aus der Saison 2012/13.

VSV hat vor der letzten Runde die besten Karten

Der KAC entscheidet zum siebenten Mal in Folge ein Duell in Znojmo für sich, der EBEL-Vizemeister muss weiter seit 28. Dezember 2014 auf einen Heimsieg gegen die Klagenfurter warten.

Die sind nun im Kampf um Rang fünf vor der letzten Runde in der besseren Position als die punktegleichen Innsbrucker, die in Dornbirn auf verlorenem Posten stehen. Matchwinner für die Vorarlberger war Martin Grabher Meier mit einem Triplepack (14., 20., 39.), auch deshalb setzen sie ihren Lauf mit Sieg Nummer fünf fort. Damit geht auch eine Serie im Westderby weiter, die jüngsten neun Spiele wurden allesamt vom Heimteam gewonnen.

Der VSV kehrt nach zwei Niederlagen rechtzeitig auf die Siegerstraße zurück, das 5:3 gegen Szekesfehervar war bereits der sechste Heimsieg im direkten Duell (inklusive Pre-Season) mit den Ungarn in Folge. Den Gastgebern reicht dabei ein starkes Mitteldrittel mit vier Treffern.

Die Adler haben damit nach wie vor die besten Karten auf die Pole Position und sechs Bonuspunkte für die Qualifikationsrunde. Graz liegt den Villachern aber einen Zähler dahinter im Nacken. Znojmo hat drei Zähler Rückstand.

Textquelle: © APA/LAOLA1.at

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