Die Dauerbrenner der EBEL

Aufmacherbild Foto:
 

Am Freitag ist es soweit: Beim EBEL-Spiel Black Wings Linz gegen Medvescak Zagreb (ab 19:15 Uhr im LIVE-Ticker) wird mit Robert Lukas erstmals ein Crack die magische Schallmauer von 1.000 Auftritten in der heimischen Liga brechen.

Rund 20 Jahre einer Karriere und viel Treue zu den heimischen Vereinen braucht es, um in derartige Sphären vorzustoßen. Solche Karrieren sind selten, werden aber umso besser in Erinnerung behalten. Nicht nur für die österreichische Liga, auch für ihre Vereine sind manche Spieler zu echten Urgesteinen geworden.

LAOLA1 hat anlässlich der erreichten Marke die zehn Dauerbrenner der EBEL bzw. der höchsten österreichischen Spielklasse zusammengetragen:

Nicht wegzudenken! So oft wie diese zehn Spieler ist sonst niemand in der österreichischen Eishockey-Liga aufgelaufen. LAOLA1 hat die Dauerbrenner zusammengetragen:

Bild 1 von 31

10. Martin Grabher-Meier (RW) - 827 Spiele (und laufend, Stand: 14.12.2017)

Bild 2 von 31 | © GEPA

Seit 2013 ist der Vorarlberger wieder in der Heimat bei den Dornbirn Bulldogs tätig, davor spielte er für den EHC Lustenau (2000-2003), die VEU Feldkirch (2003-2004), Red Bull Salzburg (2004-2008) und die Black Wings Linz (2008-13) in der höchsten österreichischen Spielklasse.

Bild 3 von 31 | © GEPA

Drei Mal wurde "Rasta" Grabher-Meier Meister - zwei Mal mit den Bullen (2006/07 und 2007/08), 2011/12 schließlich auch mit den Linzern.

Bild 4 von 31 | © GEPA

9. Gerhard Unterluggauer (D) - 850 Spiele

Bild 5 von 31 | © GEPA

Das Urgestein des VSV (ab 1992, bis 2016) und ÖEHV-Rekordspieler wagte in seiner Karriere, die offiziell noch nicht beendet ist, nebst DEL-Gastspiel einen Abstecher innerhalb der EBEL: Von 2004-2009 beim HC Innsbruck. Aktuell hält er sich in der Kärntner Liga beim UECR Huben spielfit.

Bild 6 von 31 | © GEPA

Zum Meistertitel reichte es zwei Mal, allerdings vor der Jahrtausendwende: 1992/93 und 1998/99.

Bild 7 von 31 | © GEPA

8. Sven Klimbacher (D) - 851 Spiele

Bild 8 von 31 | © GEPA

Villach (1999-2001), Linz (2001-2004), Innsbruck (2004-2008), Graz (2008-2012), Wien (2012-1016) und wieder Graz lauteten die Stationen des Verteidigers, ehe es zu keinem neuen EBEL-Vertrag mehr reichte.

Bild 9 von 31 | © GEPA

Villach (1999-2001), Linz (2001-2004), Innsbruck (2004-2008), Graz (2008-2012), Wien (2012-1016) und wieder Graz lauteten die Stationen des Verteidigers, ehe es zu keinem neuen EBEL-Vertrag mehr reichte.

Bild 10 von 31 | © GEPA

7. Gerald Ressmann (LW) - 863 Spiele

Bild 11 von 31 | © GEPA

In Villach geboren und 1992/93 mit dem VSV auch Meister, wurde Ressmann zum Überläufer und trug von 1997-2005 (sowie nach der Karriere lange Zeit als Trainer) KAC-rot. Die letzten beiden Karriere-Jahre bestritt er ab 2005 bei den Vienna Capitals.

Bild 12 von 31 | © GEPA

Neben besagtem VSV-Meistertitel gab es auch drei mit dem KAC (1999/00, 2000/01, 2003/04), in Wien war er eine Saison zu spät dran, aber hatte noch mehr vor: Ein Handgelenksbruch beendete die Karriere vorzeitig.

Bild 13 von 31 | © GEPA

6. Manuel Latusa (RW) - 899 Spiele (und laufend)

Bild 14 von 31 | © GEPA

Zwei Einsätze für den KAC (2000/01) blieben langfristig Statistik. Groß wurde Latusa bei den Vienna Capitals (2001-08), ehe der Wiener ins Salzburger Lager wechselte und dort bis heute verblieb.

Bild 15 von 31 | © GEPA

Rechnet man den KAC-Titel 2000/01 mit, holte der Stürmer mit jedem seiner drei Vereine zumindest eine Meisterschaft. Mit Salzburg waren es (bis jetzt) derer vier.

Bild 16 von 31 | © GEPA

5. Thomas Koch (C) - 908 Spiele (und laufend)

Bild 17 von 31 | © GEPA

Rot-Weiß oder Weiß-Rot - andere Farben gab es in der EBEL-Karriere des Thomas Koch bislang nicht. Vom KAC (1999-2004) ging es zwei Jahre nach Lulea, aber daheim ist es doch am schönsten - von 2006-2011 im Salzburger Trikot, dann wieder in Klagenfurt zu bestaunen.

Bild 18 von 31 | © GEPA

Wenige Vereine, aber umso mehr Titel: Acht Mal wurde Koch (bislang) Champion, fair auf beide Klubs verteilt.

Bild 19 von 31 | © GEPA

4. Wolfgang Kromp (LW/D) - 917 Spiele

Bild 20 von 31 | © GEPA

Mehr Treue geht nicht! Zwischen 1989 und 2010 war Kromp Senior immer nur im Blau-Weiß des VSV zu sehen.

Bild 21 von 31 | © GEPA

Zur Belohnung gab es fünf Titel, einen davon in der EBEL-Ära (2005/06). Der VSV hat bislang sechs geholt.

Bild 22 von 31 | © GEPA

3. Günther Lanzinger (RW) - 930 Spiele

Bild 23 von 31 | © GEPA

Mehr Treue geht nicht? Geht doch! Günther Lanzinger hat 13 Spiele mehr vorzuweisen, ebenfalls durchgehend für den VSV.

Bild 24 von 31 | © GEPA

Dementsprechend räumte er gleich viele Titel (und Gegner?) wie Kollege Kromp ab. Noch etwas verbindet das Duo: Das Datum des offiziellen Karriere-Endes am 19. Mai 2010.

Bild 25 von 31 | © GEPA

2. Philipp Lukas (C) - 957 Spiele (und laufend)

Bild 26 von 31 | © GEPA

Auch Philipp Lukas hat man seit 2000 nie mehr in einem anderen Trikot gesehen, als jenem der Black Wings Linz. Die Karriere des Wieners begann aber beim WEV.

Bild 27 von 31 | © GEPA

2002/03 und 2011/12 bejubelte der offensivere der beiden Lukas-Brüder den Meistertitel mit den Stahlstädtern.

Bild 28 von 31 | © GEPA

1. Robert Lukas (D) - 999 Spiele (und laufend)

Bild 29 von 31 | © GEPA

Wechselfreudiger als sein Bruder war "Bobby" schon, er versuchte sein Glück zwischenzeitlich auch bei den Vienna Capitals und RB Salzburg. 2008 gesellte er sich zu Philipp nach Linz zurück.

Bild 30 von 31 | © GEPA

Sowohl in Wien (2004/05), als auch Salzburg (2007/08) errang er die Meisterschaft, womit er - zusammen mit den beiden Black-Wings-Titeln - doppelt so viele Trophäen stemmen durfte, wie sein Bruder.

Bild 31 von 31 | © GEPA
Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare