Black-Wings-Präsident unter Betrugsverdacht

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Die Black Wings Linz kommen nicht zur Ruhe. Oberösterreichs Eishockey-Aushängeschild sorgt seit Monaten für Schlagzeilen, nun steht einmal mehr Präsident Peter Freunschlag im Fokus.

Es besteht der Verdacht des Betruges und der Steuerhinterziehung, dabei soll es laufende Ermittlungen gegen den Black-Wings-Boss geben, wie die "Kronen Zeitung" berichtet. Es gilt die Unschuldsvermutung, der Beschuldigte selbst bestreitet alle Vorwürfe.

Seit Monaten prüft die Finanz den Verein. Nun kommen einige brisante Details ans Tageslicht. Freunschlag soll einmal jährlich Dauerkarten an die Fanklubs vergeben haben und 250.000 Euro in bar erhalten haben. Zudem soll es 600 Tickets pro Spiel an der Kasse vorbei für den Barverkauf gegeben haben.

Laut "Krone"-Informationen betrugen die Barerlöse aus der Gastronomie der letzten vier Saisonen zwischen 457.000 und 771.000 Euro. Es wird unterstucht, ob diese Gelder vollständig verbucht und vom Präsidenten überhaupt für den Verein verwendet wurden. Es soll vor einigen Tagen bereits eine Hausdurchsuchung gegeben haben, zudem gab es Einvernahmen durch Steuerprüfer.

Der Präsident, Kassier und auch geschäftsführende Gesellschafter der LIWEST Black Wings GmbH und der Black Wings Marketing GmbH will von all den Anschuldigungen nichts wissen. "Das stimmt alles nicht. Wir wurden geprüft, und alles ist in Ordnung", wird Freunschlager von Österreichs größter Tageszeitung zitiert

Eine Erklärung für die Ermittlungen hat er nicht wirklich. "Da haben einige Leute eine Anzeige eingebracht. Das ist empörend."

Textquelle: © LAOLA1.at

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