Black Wings erobern die Musical-Bühne

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Fans sind es gewohnt, durch Himmel und Hölle zu gehen.

Jene der Black Wings Linz können dies ab Donnerstag sogar per Musical tun.

Denn dann feiert das Black-Wings-Musical „Heaven and Hell“ in der Linzer Keine-Sorgen-Arena seine Premiere (Termine: 3., 4. und 5.11. jeweils um 19:30 Uhr/noch ohne LIVE-Ticker). Aufgeführt wird es von der Theater in der Innenstadt.

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Eishockey und Theater – passt das überhaupt?

„Wir denken, dass das sehr gut passen kann“, blickt Black-Wings-Sprecher Klaus Führer gespannt voraus. Aus Sicht des Tabellen-Dritten biete dies eine wunderbare Gelegenheit, um über einen neuen Weg Hockey zu den Fans zu bringen. „Darum ist es auch wichtig, den Fans zu kommunizieren, dass sie bei diesem Theater nicht im Anzug kommen müssen, sondern dass hier das Fan-Trikot als Abendrobe erwünscht ist“, so Führer.

Entstanden sei die Musical-Idee bei einem Heimspiel-Besuch der Theater-Verantwortlichen vor einem Jahr, deren Inspiration in der stets mit über 4.800 Zuschauern gefüllten Keine-Sorgen-Arena nur so sprudelten. "Die Idee war, Kultur und Sport zusammenzubringen", sagt Roman Lang, kaufmännischer Theater-Direktor. Black-Wings-Manager Christian Perthaler, über den der Erstkontakt lief, war von Beginn an davon begeistert.

In der Zwischenzeit sind auch die ersten Einzelheiten über die Story aus der Feder von Drehbuchautor und Regisseur Christian Böhm bekannt – und diese ist im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

Welchen Black-Wings-Crack willst du im Musical sehen?

So werden die zwei besten Spieler der Black Wings im Finale der Playoffs von Gegnern so hart am Kopf getroffen, dass sie bewusstlos zu Boden gehen. Sie befinden sich infolge im sogenannten Limubs, dem Zwischenraum zwischen Himmel und Hölle. Dort geraten sie zwischen die Fronten eines drohenden Krieges zwischen Himmel und Hölle, dessen Ausgang Auswirkungen auf die irdische Welt hat.

Wer spielt mit?

Wie das Stück letztlich auch ausgehen mag, fest steht jedenfalls, dass nicht nur die Story eishockeylastig ist, sondern auch die Besetzung jede Menge Hockey-Bezug mitbringt.

So sollen neben Hallensprecher, Fans, Maskottchen Gonzo und Eismaschine auch einige Kaderspieler im Musical mitwirken. Welche das sind, konnte Führer noch nicht verraten. Anbieten würden sich seiner Meinung nach aber auf alle Fälle Sebastien Piche und Marc-Andre Dorion. Die beiden Franco-Kanadier wären den Klub-Verantwortlichen schon durch ihre recht inbrünstigen Darbietungen beim Adventsingen der Black Wings positiv aufgefallen.

Weiters stammt die Tanz-Choreographie von Faye Lukas, der Frau von Philipp Lukas. Gut möglich also, dass auch der 36-Jährige einen Part in „Heaven and Hell“ mimt.

Sollte jetzt jemand Lust auf das Spektakel bekommen: Karten reservieren könnte sich auszahlen. Schließlich sind von den aufgelegten 800 Karten pro Tag jeweils schon fast 700 weg. "Aber vielleicht gibt es im kommenden Jahr ja eine Neuauflage", so Lang.

Das Musical findet übrigens nicht - wie es sich für Eishockey gehört - in Dritteln statt, sondern in den für Theaterstücke üblichen Hälften, was rein am Limbus liegt, wie Lang augenzwinkernd erklärt.



Reinhold Pühringer



Kurioses "Eigentor" in der KHL:

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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