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Spitzenplatz für Hauser in der WM-Verfolgung

Lisa Hauser mischt in der Verfolgung in Antholz an der Spitze mit:

Spitzenplatz für Hauser in der WM-Verfolgung Foto: © GEPA

Lisa Hauser läuft bei der Biathlon-WM in Antholz zum guten achten Platz in der Verfolgung. 

Die Tirolerin hat in einem spannenden Rennen zwischenzeitlich sogar die Chance auf Bronze, beim letzten Schießen unterläuft ihr aber ihr einziger Fehler. Auf der Schlussrunde fällt Hauser dann noch zurück und kommt mit 51,4 Sekunden Rückstand ins Ziel. 

Gold geht an die Italienerin Dorothea Wierer, die sich nach einem Fehler vor Denise Herrmann (GER/+9,5) und Marte Olsbu Roiseland (NOR/+13,8) - beide leisten sich drei Fehler - durchsetzt. 

Katharina Innerhofer muss sich nach sechs Strafrunden mit Rang 28 (+2:02) begnügen, Christina Rieder, als 51. gestartet, wird 31. (1/+2:15). 

Aufholjagd von Hauser

Hauser, die 56 Sekunden hinter Sprintsiegerin Olsbu-Roiseland als 17. ins Rennen gegangen war, schafft dank starker Aufholjagd den Sprung in die Top-Ten. Die 26-Jährige aus Reith bei Kitzbühel zeigt sowohl am Schießstand (1 Fehler), als auch in der Loipe eine starke Leistung und darf sich am Ende über Rang acht freuen. Nach drei fehlerlosen Serien zählte die Tirolerin bis zum letzten Schießen sogar als mögliche Medaillenkandidatin.

Stimmen:

Lisa Hauser: „Auf jeden Fall voll cool. Ein achter Platz bei der WM ist ein super Ergebnis. Es sind so viele Leute von mir zu Hause vor Ort, die mich lautstark angefeuert habe. Ich habe auf der Strecke so oft meinen Namen gehört, das war schon etwas Besonderes. Bei der letzten Serie hätte ich denn Nuller gebraucht, dass wäre ich zumindest bei der Flower Ceremony dabei gewesen."

Katharina Innerhofer: „Läuferisch war es auf alle Fälle besser als gestern. Am Schießstand habe ich leider voll gepatzt. Sechs Fehler sind einfach zuviel, da kann dann am Ende keine bessere Platzierung mehr rausschauen."

Christina Rieder: „Es ist natürlich super, wenn man so viel Plätze aufholen kann. Dreimal null und dann leider wieder der letzte Schuss, aber sonst war es wirklich ein starkes Rennen. Auch läuferisch habe ich mich sehr gut gefühlt. Ich hatte auch super Material, Danke an die Serviceleute."

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