Nur Frankreich verhindert ÖSV-Triumph

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Für die österreichischen Biathlon-Herren gibt es auch im letzten Bewerb der Olympia-Generalprobe in Pyeongchang Grund zur Freude.

Lorenz Wäger, Simon Eder, Julian Eberhard und Dominik Landertinger müssen sich im Staffel-Bewerb nur Frankreich (0+10) geschlagen geben. Das rot-weiß-rote Quartett benötigt neun Nachlader und hat 33,8 Sekunden Rückstand auf die Sieger. Norwegen (1+8/+45,4) komplettiert das Podest.

Damit sind Österreichs Herren in allen drei Bewerben des Olympia-Tests am Podest vertreten.

Positiv Bilanz trotz Sturzes

Der beste ÖSV-Mann dieser Saison zog nach der erfolgreichen Asien-Reise eine positive Bilanz. "Ich habe das umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe. Auch die anderen haben eine tolle Leistung gezeigt. Ich bin mit dem Rennen und dem Ergebnis sehr zufrieden", meinte der Salzburger.

Staffelstartläufer Wäger, der den nicht nach Südkorea gekommenen Daniel Mesotitsch ersetzte, übergab nach einem Nachlader und wegen eines Sturzes ("Meine eigene Schuld") auf seiner Schlussrunde als lediglich Elfter (+43 Sek.) an Eder.

Der erneut in Topform laufende Massenstart-WM-Dritte machte trotz zwei benötigten Nachladern sieben Positionen und viel Zeit gut. "Schade um den Sturz von Lorenz, sonst wäre es vielleicht noch knapp geworden. Aber Rang zwei ist unser bestes Saisonresultat, das taugt uns volle", sagte Eder.

Landertinger verteidigt Platz zwei

Eberhard übernahm 25 Sekunden hinter dem Topduo Frankreich und Norwegen sowie der Ukraine. Zunächst verlor er durch zwei Nachlader etwas Boden, rückte den führenden Franzosen mit einer schnellen und fehlerfreien Stehendserie aber wieder näher. Norwegens Ersatzmann Vergard Gjermundshaug fiel mit einer Strafrunde hingegen an die vierte Stelle zurück.

Eberhard schickte Schlussläufer Landertinger 16 Sekunden hinter Martin Fourcade ins Rennen. Landertinger hatte Fourcade, der wie er vier Nachlader benötigte, nichts entgegenzusetzen. Seine Verfolger hielt sich der Massenstartweltmeister von 2009 aber erfolgreich vom Leib.

"In der Schlussrunde habe ich gewusst, dass ich den Norweger vermutlich auf Distanz halten kann. Es ist mir heute läuferisch leichter von der Hand gegangen als zuletzt", sagte Landertinger.

Die nächsten Rennen stehen ab Freitag in Kontiolahti auf dem Programm. Der finnische WM-Ort von 2015 ist für Tjumen eingesprungen, das die dort geplanten Weltcup-Bewerbe wegen des russischen Staatsdopingskandals nicht austragen darf.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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