IBU-Entscheidung über Doping-Sanktionen naht

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Der Biathlon-Weltverband (IBU) kündigt für Samstag neue Informationen in Bezug auf den russischen Dopingskandal an.

Am Rande des Weltcups in Antholz trifft sich der zehnköpfige Vorstand mit dem österreichischen Vizepräsident Klaus Leistner zu einer Sitzung, um über eventuelle Sanktionen zu beraten. Vor der Pressekonferenz am Samstag sollen die Athleten über die Ergebnisse informiert werden.

Gegen 29 namentlich nicht bekannte Russen, darunter auch noch aktive Athleten, und den Verband laufen Untersuchungen.

Konsequenzen vor WM gefordert

Seit im zweiten McLaren-Report im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zu Staatsdoping in Russland 31 russische Skijäger genannt worden waren, rumort es in der Biathlon-Szene. Bisher sind nur die zurückgetretene Olga Wiluchina und Jana Romanova von der IBU vorläufig gesperrt worden.

Biathleten aus anderen Nationen haben die IBU unlängst in einem gemeinsamen Brief zum Durchgreifen aufgerufen. Nicht nur die deutsche Weltmeisterin Laura Dahlmeier fordert Maßnahmen noch vor der Weltmeisterschaft in drei Wochen in Hochfilzen. "Wir möchten jetzt konsequente Handlungen, am besten noch vor der WM. Auch um einfach der Welt zu zeigen, wir Biathleten sind für einen sauberen Sport und auch die IBU steht voll hinter uns", sagt Dahlmeier.

Textquelle: © LAOLA1.at

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