Erster Weltcupsieg für Lisa Hauser

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Lisa Hauser ist endgültig an der absoluten Biathlon-Weltspitze angekommen! Die 27-jährige Tirolerin feiert beim Weltcup in Antholz im Einzel ihren ersten Weltcupsieg!

Hauser leistet sich in ihrer Paradedisziplin bei vier Schießen nur einen Fehler und setzt sich im Südtiroler Biathlon-Mekka mit viertbester Laufzeit 43,7 Sekunden vor der fehlerfreien Ukrainerin Yuliia Dzhima sowie der Französin Anais Chevalier-Bouchet (1/+1:04,0) durch.

Es ist erst der zweite Sieg einer Österreicherin in der Geschichte des Biathlon-Weltcups. Der erste gelang Katharina Innerhofer überraschend im Sprint von Pokljuka 2014.

Hauser hat zuletzt in den beiden Oberhof-Wochen mit drei dritten Rängen ihre ersten Podest-Plätze als Einzel-Athletin erobert und einen Erfolgslauf gestartet.

Gelungene WM-Generalprobe

Weltcup-Sieg! Lisa Hauser am Ziel ihrer Traume
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"Von einem Sieg im Weltcup träumt man über eine so lange Zeit und heute ist es hier in Antholz einfach passiert. Aufgrund des Schneefalls war es kein leichtes Rennen. Ich habe in Oberhof schon ein wenig Zeit gebraucht, bis ich meine Erfolge realisieren konnte. Jetzt gerade ist es einfach unbeschreiblich, es ist einfach nur schön", sagt Hauser in einer ersten Stellungnahme.

Der einzige Fehlschuss (= Strafminute) passiert der Heeres-Sportlerin aus Reith bei Kitzbühel beim zweiten Liegendschießen, sie ist aber auch in der Loipe bei den Allerschnellsten dabei. In der Höhe von Antholz schiebt sie sich auch in den Favoritenkreis für die in rund drei Wochen im slowenischen Pokljuka beginnenden Weltmeisterschaften.

In Hausers Sog beweisen auch die anderen rot-weiß-roten Teilnehmerinnen den Aufschwung im Team, Dunja Zdouc verpasst mit ebenso nur einem Fehlschuss und 2:24,1 Min. hinter Hauser nur knapp eine einstellige Platzierung und wird Zehnte.

Julia Schweiger kommt nach drei Fehlschüssen auf den 37. Endrang (+3:44 Minuten), Katharina Innerhofer erreicht nach vier Fehlschüssen den 39. Platz (+3,46 Min.).

Hauser schiebt sich im Gesamtweltcup nach vorne

Dzhima ist die überhaupt einzige der 96 Teilnehmerinnen ohne eine einzige Strafminute, viele der Etablierten vergeben ihre Chancen auf einen Toprang hingegen am Schießstand. Nicht nur bei der letztlich drittplatzierten Anais Chevalier-Bouchet liegt es am letzten Stehendschießen, dass sie aus dem Rennen um den Sieg fällt. Bei einem Rückstand im Ziel von 1:04,0 Min. wäre es sich für die Französin aber wohl auch fehlerfrei nicht ganz für das oberste Treppchen ausgegangen.

Im Gesamt-Weltcup rangiert Hauser nach 14 Bewerben bereits auf Rang sieben, der Rückstand auf die drittplatzierte Schwedin Hanna Öberg ist mit 120 Punkten nicht besonders groß.

Das Wettkampfprogramm in Antholz wird am Freitag (13.15 Uhr) mit dem Männer-Einzel fortgesetzt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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