Gernot Leitner wird neuer ÖVV-Präsident

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Gernot Leitner wird die Nachfolge von Peter Kleinmann als Präsident des Österreichischen Volleyball-Verbandes (ÖVV) antreten.

Der Salzburger soll am 23. September bei der außerdordentlichen Generalversammlung in sein neues Amt gewählt werden. Darauf verständigten sich die Präsidenten der neun Landsverbände und Kleinmann im Rahmen der Beachvolleyball-WM.

"Ich lege den ÖVV bei Gernot Leitner in die allerbesten Hände. Er verbindet wirtschaftliches und sportliches Know-how perfekt", so Kleinmann.

Leitner gab daraufhin ebenfalls Grünes Licht.

Landesfürsten offenbar auf Kleinmanns Seite

Kleinmann hatte den Unternehmer vor einem Jahr im Rahmen der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro damit konfrontiert, dass er ihn gerne als seinen Nachfolger hätte. Leitners Wahl soll am 23. September bei einer Außerordentlichen Generalversammlung des Verbandes erfolgen. Sechs Tage davor wird Kleinmann 70 Jahre alt.

Der seit 2001 als ÖVV-Chef amtierende Kleinmann hatte vor Jahren angekündigt, anlässlich seines "Runden" sein Amt zu übergeben. Nun hat er offenbar alle Landesfürsten auf seine Seite gebracht.

Noch im Frühjahr hatte der Wiener heftigen Gegenwind verspürt, seine frühzeitige Ablöse war gefordert. Nun gab es erst diese Woche einen Präsidentenwechsel im Burgenland, auf Kleinmann-Kritiker Bernd Csar folgte Marcello Gerevini, 50-jährig und Ex-Donaukraft-Profi.

Kein Gegenkandidat zu erwarten

Es ist kein Gegenkandidat für Leitner zu erwarten. Der ebenso 50-Jährige war Hallen- und Beach-Volleyballer. Mit WAT Kagran wurde er Cupsieger, mit Donaukraft Meister, 23-mal spielte Leitner im Hallen-Nationalteam. Im Beach-Volleyball spielte der Familienvater auf der World Tour, bei EM und WM, u.a. 2001 in Klagenfurt. Mit Harald Dobeiner blieb er damals in der Gruppenphase hängen.

Nach Abschluss seiner Sport-Karriere und eines Architektur-Studiums gründete Leitner die in Salzburg ansässige Masterconcept Consulting GmbH. Er fungierte als zweiter Geschäftsführer (Sport & Planung) der Salzburger Olympia-Bewerbung 2014, war Berater für den Bereich "Transport und Venue Development" für das Organisationskomitee der Winterspiele 2014 in Sotschi und ist Berater des Organisationskomitees der Winterspiele 2022 in Peking.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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