ÖVV-Frauen bei der WM auch gegen Ukraine chancenlos
Die Österreicherinnen kassieren die dritte 0:3-Niederlage im dritten Spiel. Nächster Gegner ist Griechenland.
Auch im dritten Gruppenspiel bei der Volleyball-EM hat es für Österreichs Frauen-Nationalteam nichts Zählbares gegeben.
Die Truppe von Coach Roland Schwab musste sich am Montag in Brünn der Ukraine 0:3 (-15,-16,-12) geschlagen geben. Damit verbleibt man am Tabellenende der Gruppe B.
"Die Hoffnung war da. Aber wir haben noch nicht diese Stabilität", sagte Schwab. Nächster Gegner ist am Dienstag (16.00 Uhr) Griechenland, bevor es zum Abschluss am Mittwoch gegen Bulgarien geht.
Mehr ausgerechnet
Im Gegensatz zu den klaren Niederlagen gegen die favorisierten Teams aus Serbien und Tschechien hatten sich Kora Schaberl und Co. gegen die Ukrainerinnen mehr ausgerechnet. Doch daraus wurde nichts.
Im ersten Satz hielt die Schwab-Truppe bis zum 9:10 gut mit, mit fünf Punkten in Serie setzten sich danach die Ukrainerinnen entscheidend ab und entschieden den Durchgang letztlich deutlich.
Auch der zweite Satz verlief zu Beginn ausgeglichen, das ÖVV-Team führte gar mit 12:10. Doch im Anschluss gab es einen Riss im rot-weiß-roten Spiel, es gelangen nur mehr vier Punkte. Der dritte Satz war nach einigen Spielerinnenwechseln eine klare Angelegenheit für die Ukraine, die sich nach 70 Minuten durchsetzte.
"Im Moment sind wir zu weit weg von der 'crunch time'. Den halben Weg schaffen wir im Satz, aber den zweiten Weg leider noch nicht", analysierte Schwab die Partie. "Wenn der Gegner seine Qualität erhöht und dann auch seine Angreifer ins Spiel bringt, müssen wir dagegenhalten. Wir müssen das jetzt so annehmen."